Durch ehrenamtliches Engagement kann man anderen Menschen helfen, neue Bekanntschaften schließen und selbst dazulernen. Das wissen auch viele internationale Studierende und wollen sich in ihrer Freizeit engagieren. Mit „Kompass Ehrenamt“ gibt es an der HAWK nun ein Projekt, das Studierende aus dem Ausland mit Organisationen und Vereinen zusammenbringt, die Nachhilfe für Schülerinnen und Schüler vermitteln. Über 20 Studierende, die meisten mit Fluchthintergrund, sind bereits aktiv und helfen Kindern und Jugendlichen bei ihren Schulaufgaben.
Die Coronavirus-Pandemie begegnet uns täglich in den Nachrichten, in Regeln und Vorschriften und in Gesprächen. Was macht eine solche Krise mit uns und unserem Denken? Prof. Dr. Lutz Finkeldey hat sich in seinem neuen Buch „Denken in Zeiten einer Krise – Nachdenken ist besser“ mit dieser Frage beschäftigt. Finkeldey lehrt und forscht an der HAWK im Bereich Soziale Arbeit, Soziologie und Politologie. Im Interview erklärt er, warum die Corona-Krise Verschwörungstheorien befeuert und wieso man auch mal das eigene Denken hinterfragen sollte.
Forscherinnen und Forscher der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst am Standort Göttingen unter der Leitung von Prof. Dr. Helge Walentowski und Prof. Dr. Christoph Leuschner vom Albrecht-von-Haller-Institut der Georg-August-Universität Göttingen arbeiten seit zwei Jahren an den ökologischen Konsequenzen des Klimawandels für deutsche Buchenwälder.
Design und Verwaltung? Treffen da Welten aufeinander oder wächst da etwas zusammen, was zusammengehört? Genau damit beschäftigt sich Inken Alber, Masterstudentin an der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim. Sie ist eine von elf Designerinnen und Designern im Team von Tech4Germany, einem Fellowship-Programm, das Nachwuchstalente aus Tech, Design und Produkt mit Bundesministerien zusammenbringt, um in Teams gemeinsam an der Digitalisierung des Staates zu arbeiten. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen.
„Diese Eichen hatten kein Laub mehr“, erzählt Baumpfleger und HAWK-Lehrbeauftragter Denis Ekarius am Mittellandkanal in Rühen, wo Warnschilder auf den Befall der Bäume durch den Eichenprozessionsspinner (EPS) hinweisen. „2019 gab es hier bis zu 50 Nester pro Baum“, erinnert er sich. Der Baumpfleger behandelte die Bäume mit 90 Grad heißem Wasser. Diese zusammen mit der HAWK entwickelte Methode bezeichnen die Experten als Heißwasserinfiltrationsverfahren (EPS-Solve).
Coronavirus-Krise. Klimakrise. Wirtschaftskrise. Midlife-Crisis: Krisen sind allgegenwärtig. Sie erfordern neue Strategien des Handelns, des Lebens. Sie verlangen neue Regeln, die alsbald wieder nichtig werden oder sich in den Alltag einfügen. Unter der Leitung von Prof. Matthias Ries haben sich im Seminar „Design in Crisis“ acht Studierende im Kompetenzfeld Produktdesign mit dem Begriff Krise in Bezug auf Design auseinandergesetzt.
Die Möglichkeit vom Schulalltag zu fliehen und somit auch wertvolle Erfahrungen in der Berufswelt sammeln zu können,inspirierte sieben Mädchen und elf Jungen, dieFakultät Management, Soziale Arbeit, Bauenin Holzminden zu besuchen.
Gespannt und mit großen Erwartungen versammelten sie sich in der Hochschule. Dort wurden alle Teilnehmenden von den Fakultäts-Gleichstellungsbeauftragten Stefanie Hüner, Selma Burgazli und Araththy Logeswaranbegrüßt und in Empfang genommen. Daraufhin wurden die Schüler/Schülerinnen nach Geschlecht in Gruppen aufgeteilt und konnten direkt loslegen.
Alle, die gegen den Eichenprozessionsspinner (EPS) ankämpfen, haben ein Ziel: Den Hygieneschädling zu beseitigen, um die Bevölkerung vor den gefährlichen Brennhaaren zu schützen. Dieses Verfahren soll möglichst einfach anwendbar und kostengünstig sein – und bestenfalls die ganze Population an einem Baum abtöten. HAWK-Prof. Dr. Wolfgang Rohe von der Fakultät Ressourcenmanagement der Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) forscht in einem eigenen Forschungslabor zu dem Eichenprozessionsspinner und hat auch die Eichen im Blick.
Ob Arbeit, Freizeit oder Beziehung – das moderne Leben der westlichen Gesellschaft ist komplett durchgetaktet. Bleibt dann doch mal Zeit, erfolgt schnell der Griff zum Smartphone oder Tablet – bloß keine Langeweile aufkommen lassen. Warum eigentlich nicht? Genau das fragten sich 21 Studierende der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim. Unter dem Titel “Monom” und der Leitung von Prof. Mathias Rebmann und Dozent Vincent Timm haben sie in einem Ladengeschäft in der Arneken Galerie eine interaktive Ausstellung zu dem Thema eröffnet.
Normalerweise zeigt die Fakultät Gestaltung die Bachelor- und Masterarbeiten ihrer Absolventinnen und Absolventen zum Semesterende im eigenen Showroom in Haus E auf dem Campus Weinberg in Hildesheim. Beim feierlichen Abschluss erhalten dann die Absolvierenden ihre Urkunden und die Besten freuen sich über zusätzliche Preise. In Pandemiezeiten haben die Design-Schaffenden der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen jedoch kreativ umdisponiert und die Ausstellung sowie die Abschlussfeier unter dem Motto „Collage“ in den virtuellen Raum verlegt.