Die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten hat auch Studierende mit Kindern vor große Herausforderungen gestellt. Alexandra Köhler hat einen besonders kreativen Weg gefunden, Kinderbetreuung und Studium in Einklang zu bringen. Sie studiert im dritten Semester im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der HAWK in Hildesheim. Bei einem Projekt für das Seminar Medienpädagogik ließ sie ihre Kinder (7 und 11 Jahre) einfach „mithelfen“. Gemeinsam vertonten sie das Buch „Häschenschule“ von Albert Sixtus als Hörspiel. Hier berichtet sie von ihrer Idee und der Umsetzung:
„Es ist ein Trugschluss davon auszugehen, dass heute jedes Kind ein Smartphone oder einen Rechner besitzt – insbesondere in Brennpunktschulen ist die digitale Ausstattung der Schülerinnen und Schüler extrem unterschiedlich“, sagt Prof. Dr. Maria Busche-Baumann, Expertin für Schulsozialarbeit an der Hildesheimer HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Ihre Forderung ist: „Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie, in der die Schülerinnen und Schüler immer noch meist zu Hause bleiben müssen, ist die Aufgabe von Schulsozialarbeit im Blick zu haben, dass auch digitale Armut Realität ist."
Das HAWK-Projekt „Plasmatechnologien aus Südniedersachsen – Impulse für ein gesundes Leben“, kurz „Plasma for Life“, wird mit 4,7 Millionen Euro für weitere vier Jahre vom Bundesforschungsministerium gefördert. Zusätzlich rund 1,9 Millionen Euro haben das Niedersächsische Wissenschaftsministerium (MWK), Unternehmen aus Südniedersachsen, die Göttinger Wirtschaftsförderung und der Förderverein der Göttinger HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit verbindlich zugesichert.
„Der Eichenprozessionsspinner, kurz EPS, ist seit letztem Jahr ein konkretes Forschungsthema an der HAWK, zuvor war er nur Thema in Vorlesungen, aber dann gab es einen Hilferuf aus der Praxis“, erzählt Prof. Dr. Wolfgang Rohe von der Fakultät Ressourcenmanagement in Göttingen. Seitdem hält die Fakultät die Tiere im ersten und zweiten Raupenstadium in einem Labor am Büsgenweg in Göttingen und konnte überraschende neue Erkenntnisse gewinnen, die in einer Fachpublikation im Mai veröffentlicht werden.