Bröckelnde Fliesen, grellbunte Wandverkleidungen und abgenutzte Sitzbänke – sind U-Bahnhöfe der Siebziger- und Achtzigerjahre erhaltenswert und sollten sie vielleicht sogar unter Denkmalschutz stehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich 15 HAWK-Masterstudierende der Architektur im Rahmen des Kurses „Kulturgeschichte des Bauens und Nutzens“. Einer von ihnen ist Alexander Keuchel. Für seine Arbeit über die Berliner U-Bahnlinie U7 wurde er nun beim Studierendenwettbewerb „60plus“ des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) ausgezeichnet.
„Frische Luft zum Atmen, umgeben von der Natur, im Schattenspiel der Bäume – so wollen wir leben. Und so werden wir arbeiten. Unter freiem Himmel, selbstbestimmt, mit klarem Geist und ungetrübtem Blick, gemeinsam für eine Vision. Dazu nutzen wir die innovativste Lichtquelle der Welt: das Tageslicht.“ So stellte sich das Forschungsprojekt Natürlicht der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim auf der Professional Lighting Design Convention (PLDC) in Rotterdam dem Fachpublikum vor. Das Ziel des Projekts besteht darin, dynamisches Licht im Innenraum und in die Lichtplanung zu integrieren.