In der dritten Folge der Podcastreihe „Land.Schafft.Wissen.“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen Ergebnisse zu ihrem Forschungsvorhaben mit dem Titel „Das Dorf - ein unterschätzter Wirtschaftsstandort?“ vor. Dabei diskutieren sie im Gespräch mit der Moderatorin Katrin Degenhardt unter anderem, welche Chancen der Wirtschaftstandort Dorf im 21. Jahrhundert hat und welche Rolle hierbei die Digitalisierung spielt.
Das Design-Portfolio als Bewerbungsmedium ist unabdingbar in der Kreativbranche. Es ist eine wichtige „Währung“ und bildet eine Art persönliche Markenkampagne für jeden einzelnen Designstudierenden. Seit dem Sommersemester 2019 unterrichtet Karina Michaelis das Studienfach „Portfolios professionell erstellen“ im Bereich des Individuellen Profilstudiums bei HAWK plus sowie im Bereich Architektur an der Fakultät Bauen und Erhalten.
Unter der Überschrift „Flatiron Building für Hildesheim“ haben Studierende des Masterstudiengangs Architektur der HAWK am Standort Hildesheim für das Grundstück in der Bahnhofsallee 30 eine fiktive architektonische Lösung zur Nachverdichtung im innerstädtischen Bereich entworfen. Das Thema der Entwurfsaufgabe im zweiten Mastersemester an der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten traf mit der Mischung aus Entwerfen, Konstruieren und Bauen, unter Berücksichtigung besonderer städtebaulicher, funktionaler, gestalterischer und konstruktiver Belange genau den Geschmack des AIV.
Der Anwenderkreis Atmosphärendruckplasma, kurz ak-adp, hatte einen offenen Wettbewerb unter dem Motto #ZukunftADP ausgeschrieben, bei dem die HAWK mit ihrem Forschungsteam um Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Prof. Dr. Christoph Gerhard und Prof. Dr. Stephan Wieneke den 2. Platz belegte. Der Wettbewerb war Bestandteil des 38. ak-adp Workshops.
Zum Wettbewerb mit dem Thema „Atmosphärische Plasmen – eine Technologie mit Zukunftspotenzial: Wie sieht die Nutzung atmosphärischer Plasmen in Zukunft aus? Und vor allem: Wie lassen sie sich industriell und wirtschaftlich einsetzen?“ konnte das Team punkten.
Geht es um wirtschaftlichem Erfolg, denken wir oft an Gewinnmaximierung, den Wert einer Aktie oder ein gutes Gehalt. Nach den Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) soll sich das in Zukunft ändern. Menschenrechte, sozialer Zusammenhalt, ökologische Verträglichkeit und individuelle Entfaltung wären demnach ebenso wichtige Maßstäbe, um den Erfolg von Unternehmen oder auch öffentlichen Einrichtungen und Kommunen zu messen.
Das Hildesheimer Bid Book „We Care“ zur Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 erhält eine weitere Auszeichnung. Nach dem Gewinn des renommierten Red Dot Awards folgt nun die Aufnahme der Publikation in die Liste der 50 herausragenden Bücher des Jahres 2020. Die wird bestimmt vom American Institute of Graphic Art (AIGA) in New York. 696 Einreichungen aus 36 Ländern bewarben sich um einen der begehrten Plätze in der Liste. Konzipiert und gestaltet wurde das Buch unter der Leitung von Prof. Dominika Hasse an der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim.
Sprachkompetenzen sind ein wichtiger Grundstein für die sozial-emotionale Entwicklung und für den Bildungserfolg von Kindern. Sprachbildung und Sprachförderung sind daher seit 2018 in Niedersachsen sogar gesetzlicher Auftrag von Kindertagesstätten. In einem Forschungsprojekt hat die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen gemeinsam mit der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin) nun untersucht, welche Bedeutung Unterstützungsstrukturen für eine erfolgreiche Umsetzung von Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen haben.
Digital Farming, also der Einsatz von Robotern, künstlicher Intelligenz und Big Data, könnte in Zukunft unsere Ernährung sichern und gleichzeitig Umwelt und Ressourcen schonen. Im Forschungsprojekt PRo-MAPPER unter der Leitung von HAWK-Professor Dr. Thomas Linkugel soll durch interdisziplinäre Zusammenarbeit ein vollautomatisierter Pflanzroboter weiterentwickelt werden. Dieser könnte in Zukunft nicht nur Aussaat, Bewässerung, Düngung und Unkrautkontrolle übernehmen.
So langsam beginnen sich Schweißtropfen auf der Stirn von William Tessin zu bilden. Der schwere Klumpen vor ihm, den er gerade durchknetet, ist aus Ton. Mit dem soll heute die geometrische Form gedruckt werden, die Franziska Goertz im Computer entworfen hat. Die beiden gehören zu den insgesamt fünf Studierenden, die in der freien Werkstatt des Kompetenzfelds Produktdesign erforschen, was möglich ist mit einem 3D-Drucker, der statt mit Kunststoff mit Ton gefüllt wird.