„Diese Eichen hatten kein Laub mehr“, erzählt Baumpfleger und HAWK-Lehrbeauftragter Denis Ekarius am Mittellandkanal in Rühen, wo Warnschilder auf den Befall der Bäume durch den Eichenprozessionsspinner (EPS) hinweisen. „2019 gab es hier bis zu 50 Nester pro Baum“, erinnert er sich. Der Baumpfleger behandelte die Bäume mit 90 Grad heißem Wasser. Diese zusammen mit der HAWK entwickelte Methode bezeichnen die Experten als Heißwasserinfiltrationsverfahren (EPS-Solve).
Coronavirus-Krise. Klimakrise. Wirtschaftskrise. Midlife-Crisis: Krisen sind allgegenwärtig. Sie erfordern neue Strategien des Handelns, des Lebens. Sie verlangen neue Regeln, die alsbald wieder nichtig werden oder sich in den Alltag einfügen. Unter der Leitung von Prof. Matthias Ries haben sich im Seminar „Design in Crisis“ acht Studierende im Kompetenzfeld Produktdesign mit dem Begriff Krise in Bezug auf Design auseinandergesetzt.
Zur Bewerbung der Region Hildesheim als Kulturhauptstadt 2025 haben die beiden Masterstudierenden Natalie Krzyz und Jakob Willenbrock von der HAWK-Fakultät Gestaltung einen Film konzipiert, der in regionalen Kinos und im Web laufen soll. Der renommierte Werbefilmregisseur Bastian Kuhn wird den Film zusammen mit FoxDevil Films produzieren. Drehen werden die Verantwortlichen an einem Tag zwischen dem 14. und 18. September in Hildesheim. Dafür suchen sie weibliche, männliche und diverse Statisten in verschiedenen Rollen.
Alle, die gegen den Eichenprozessionsspinner (EPS) ankämpfen, haben ein Ziel: Den Hygieneschädling zu beseitigen, um die Bevölkerung vor den gefährlichen Brennhaaren zu schützen. Dieses Verfahren soll möglichst einfach anwendbar und kostengünstig sein – und bestenfalls die ganze Population an einem Baum abtöten. HAWK-Prof. Dr. Wolfgang Rohe von der Fakultät Ressourcenmanagement der Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) forscht in einem eigenen Forschungslabor zu dem Eichenprozessionsspinner und hat auch die Eichen im Blick.
Ob Arbeit, Freizeit oder Beziehung – das moderne Leben der westlichen Gesellschaft ist komplett durchgetaktet. Bleibt dann doch mal Zeit, erfolgt schnell der Griff zum Smartphone oder Tablet – bloß keine Langeweile aufkommen lassen. Warum eigentlich nicht? Genau das fragten sich 21 Studierende der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim. Unter dem Titel “Monom” und der Leitung von Prof. Mathias Rebmann und Dozent Vincent Timm haben sie in einem Ladengeschäft in der Arneken Galerie eine interaktive Ausstellung zu dem Thema eröffnet.