An was genau forscht eigentlich die HAWK? Ausgehend von dieser Frage ist eine umfangreiche Datenbank entstanden, um eine schnelle öffentlich sichtbare Übersicht zu schaffen. „Die HAWK zählt zu einer der wenigen Hochschulen, die schon ein komplettes Forschungsinformationssystem aufgebaut haben“, so Prof. apl. Prof. Dr. Wolfang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer, nicht ohne Stolz.
Auch im Jahr 2021 feiert die Hildesheimer HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten ihre Absolvierenden. Insgesamt 66 Absolvierende der Bau- und Holzingenieursstudiengänge freuten sich über ihre Abschlusszeugnisse. 21 Abschlüsse vergab die Fakultät für den Bachelorstudiengang Holzingenieurwesen, 29 Studierende machten ihren Bachelorabschluss im Studiengang Bauingenieurwesen und 15 Absolvierende freuten sich über die Masterurkunde des Bauingenieurwesens. Die jeweils besten Arbeiten ehrte das Institut für Prüfung und Forschung im Bauwesen e.V. (IPFB) mit einem Büchergutschein.
Die Dekanate der Hildesheimer HAWK-Fakultäten Gestaltung, Soziale Arbeit und Gesundheit sowie Bauen und Erhalten sind im Anschluss an die Hochschulwahlen jetzt von den jeweiligen Fakultätsräten gewählt worden. An der Fakultät Bauen und Erhalten steht die Wahl eines Dekanes noch aus.
Bei der 57. Ausgabe des ADC Talent Awards haben Studierende der HAWK-Fakultät Gestaltung insgesamt 13 Preise gewonnen, darunter vier silberne Nägel, einen bronzefarbenen Nagel und acht Auszeichnungen. Damit vergab der Art Directors Club für Deutschland e. V., kurz ADC, jeden zehnten seiner Preise für kreative Kommunikation an Studierende der Fakultät Gestaltung am Hildesheimer Campus Weinberg. Der Wettbewerb fand im Rahmen des 2021er ADC Festivals online in digitalen Sessions unter dem Motto "Superkraft Kreativität – Findet immer einen Weg!" statt.
Im Jahr 2011 wurde das Deutschlandstipendien-Programm durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen. Seither beteiligen sich die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) und die Stiftung Universität Hildesheim (SUH) mit Unterstützung von Hildesheimer Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Stiftungen an dem Programm.
„Kindheit und Jugend lassen sich – wie auch Soziale Arbeit – nicht aus sich heraus erklären, sondern können nur über wirtschaftliche und gesellschaftliche Verhältnisse verstanden werden. In der institutionellen Praxis steht jedoch weitgehend das Kind als Subjekt ohne Geschichte da, denn der scheinbar objektivierbare Leistungsstand zählt.“ Das ist eine der zentralen Thesen des Philologen Prof. Dr. Lutz Finkeldey, der jetzt bei einer digitalen Feierstunde von HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Wenn sich die Wirklichkeit digital erweitert, arbeitet Augmented Reality im Hintergrund. Genau mit dieser Technik verwebt die Masterstudentin Alexandra Lea Portele von der Hildesheimer Fakultät Gestaltung der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen die Geschichte und die Gegenwart Hannovers. Unter dem Arbeitstitel „timeskip – Zeitenwandel“ verwandelt sich das Smartphone dabei in eine Zeitmaschine. Mit ihrer Masterthesis möchte sie Geschichte lebendig machen – und erhält dafür sogar eine Förderung.
Zwei Mal im Jahr verabschiedet die HAWK-Fakultät Gestaltung ihre Absolventinnen und Absolventen – normalerweise im Rahmen einer Ausstellung mit durchschnittlich 100 Arbeiten. Seit der Coronavirus-Pandemie hat sich diese Präsentation ins Internet verlagert. Doch der Wunsch nach einer analogen Darstellung ist ungebrochen und die Schaufensterausstellungen im Raumlabor und im Bibliotheksgebäude sollen Interessierten einen Einblick in das Studium des Designs verschaffen.
Bei einem Spaziergang durch das eigene Stadtviertel lässt sich viel entdecken. An manchen Orten finden sich grüne Oasen, woanders Asphaltwüsten. Und oft auch Plätze, die eigentlich viel mehr sein könnten, als sie aktuell sind. Mit diesen Orten haben sich 63 Architekturstudierende in Hildesheim beschäftigt.