Die durchgehende Rückenlehne und Sitzfläche erinnern mit ihren Bogenformen an einen leichten Wellengang: Eine neue Sitzbank in auffälligem Design ist in der Bahnhofsallee eingeweiht und der Öffentlichkeit in einer kleinen Feierstunde übergeben worden. Entworfen und gefertigt wurde die Holzbank von Architekturstudenten der HAWK. Dr.-Ing. Ines Lüder, Professorin für Städtebau, Regionales Bauen und Entwerfen an der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten, begleitete den Entstehungsprozess.
254 Schülerinnen und Schüler nutzten in diesem Jahr wieder die Chance, um an allen drei Standorten der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen Campusluft zu schnuppern. Dabei gab es traditionell wieder den Ansatz, Geschlechterrollen zu durchbrechen und bewusst, Mädchen für sogenannte Männer dominierte Felder, wie im Lichtdesign oder Holzingenieurwesen, einzuladen, während die Schüler sich zum Beispiel im Bereich Marketing oder Gesundheitsberufe erprobten.
„Seit dem Sommersemester 1998 haben mehr als 28 000 Studierende ihren Abschluss an der HAWK gemacht. Wenn wir große Teile dieser 28 000 Alumni für unsere Ideen, Projekte, Veranstaltungen oder Lehre gewinnen oder sogar in unserem Alumniportal abbilden können, haben wir einen riesengroßen Meilenstein in der Alumniarbeit erreicht“, sagt Daniela Zwicker, Koordinatorin der zentralen Alumniarbeit an der HAWK.
HAWK-Prof. Stefan Wölwer von der Fakultät Gestaltung am Standort Hildesheim erläutert am Donnerstag, 11.Mai, um 17.30 Uhr online bei Zoom die Vorteile von „seedico“. Das Konzept „seedico“ enthält eine Multi-Device-Plattform mit einer digitalisierten Infrastruktur für die bessere Organisation einer Solidarischen Landwirtschaft.
Ein HAWK-Event für alle, die den Blick von den Krisen hin zu Lösungen wenden möchten – die Medien zeigen oft düstere Bilder von heute und morgen. Die Taktung der Krisen scheint zuzunehmen und die Aufgaben werden gewaltiger. Doch die gute Nachricht: so vertrackt die Lage ist, die Welt steckt zugleich voller Lösungen. Möchten Sie sich von Pionieren inspirieren lassen? Diese Lehrveranstaltung stellt Menschen, Projekte, Initiativen und Unternehmen vor, die zukunftsfähige Systeme schaffen.
„In meiner Zeit als Dekan der Fakultät Gestaltung habe ich viel gelernt und wir als Fakultät haben gemeinsam viele Höhepunkte und Veränderungen für die beiden Studiengänge Bachelor und Master Gestaltung erreicht. Ich habe mich sehr um größtmögliche Freiheit bemüht, gerade auch während der Pandemie. Es war mir wichtig, immer die Menschen zu erreichen und zu begleiten, wenn es um die finanziellen Rahmenbedingungen und die Personalentwicklung für die Fakultät ging. Für mich waren es immer die schönsten Momente, wenn das gelungen ist“, sagt der Jurist Prof. Dr. Henrik Oehlmann.
Das Ziel des Kurses „Sustainability in Practice – Möbeldesign im nachhaltigen Kontext“ an der HAWK besteht darin, einen selbstständigen Entwurf eines Sitzmöbels unter den Aspekten der Nachhaltigkeit, der Ergonomie, der Modularität, der Gebrauchstauglichkeit und der logischen Konstruktion zu entwickeln und mindestens in einem Modell im Maßstab 1:10 umzusetzen und zu präsentieren. Viele Studierende haben sogar 1:1-Prototypen gefertigt, die Lehrende und Interessierte vor Ort gleich ausprobieren konnten.
„Wir verstehen uns als Team für das Team, um Design in Lehre und Forschung in die Zukunft zu entwickeln“, erklärt das neu gewählte Dekanat der Fakultät Gestaltung. Prof. Dr. Sabine Foraita wurde einstimmig zur Dekanin gewählt, Prof. Markus Schlegel wurde in seinem Amt als Prodekan bestätigt. Prof. Günter Weber wurde zum Studiendekan für die Bachelor- und Masterstudiengänge Gestaltung gewählt. Prof. Hartwig Gerbracht wurde zum assoziierten Studiendekan Bachelor und Prof. Melanie Isverding zur assoziierten Studiendekanin Master gewählt.
Eine aktuelle Veröffentlichung von Prof. Dr. Jan Schlüter von der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen der HAWK in Holzminden in der Fachzeitschrift "Applied Energy" zeigt die Auswirkungen der Offshore-Windenergie auf den Großhandelsstrompreis in Nordeuropa. Das Ziel der Studie besteht darin, den Einfluss von Offshore-Windenergie im Meer im Vergleich zur Onshore-Windenergie an Land auf die Großhandelsstromkosten zu berechnen.