Die Digitalisierung verändert die Arbeit rund um die Erhaltung von Kulturgut. Um hier auch in Zukunft wissenschaftliche Standards zu sichern, sollten Restaurator*innen, Denkmalpfleger*innen und Kurator*innen von Sammlungen den digitalen Wandel aktiv mitgestalten. Dazu braucht es aber – neben fachspezifischem technischen Knowhow - allgemeine theoretische Grundsätze, welche altbewährte Dokumente der Restaurierungsethik noch nicht formulieren konnten.
Anlässlich der aktuellen Sanierung des Schlosses Marienburg soll das zugehörige Sammlungsgut inventarisiert, konserviert und das Ergebnis der Öffentlichkeit in Form von Ausstellungen präsentiert werden. Für das Projekt wurde mit der HAWK ein Kooperationsvertrag geschlossen, sodass Studierende das Sammlungsgut des Schlosses bearbeiten können. Im Rahmen einer Bachelor-Thesis im Studiengang Konservierung und Restaurierung bearbeitete Sophia Eisland ein erstes Gemälde aus der Sammlung, welches im Projekt "Marienburg 2030" in die Werkstatt für gefasste Holzobjekte und Gemälde übergeben wurde.
Gerade beim Lernen hilft es, Menschen mit Erfahrung und guten Ratschlägen an der Seite zu haben. Wie sich das auswirken kann, zeigt die Ausstellung „Seite an Seite“. Im Mentoring-Programm der Fakultät Gestaltung der HAWK brachte das Kompetenzfeld Metallgestaltung Studierende mit erfahrenen Schmuckdesignerinnen in den direkten kreativen Austausch. Die Ausstellung öffnet vom 1. bis 3. Oktober in der Ateliergalerie Kathrin Sättele in der Heinrichstraße 26.