Die Corona-Pandemie wirkt sich stark auf die Wirtschaft aus – darunter auch auf migrantische Unternehmer*innen. Diese sind häufiger soloselbständig oder arbeiten in betroffenen Branchen, wie Gastronomie oder Handel. Sprachliche und bürokratische Hürden können in dieser Ausnahmesituation eine zusätzliche Belastung darstellen.
Es ist zu schön, um nicht gesehen zu werden. Aber auch zu wertvoll, um es öffentlich auszustellen: Das Dommuseum hat ein Drachenaquamanile für 1,3 Millionen Euro ersteigert. Um das mittelalterliche Bronzegefäß, das nicht mit bloßen Händen berührt werden darf, ausstellen zu können, fertigte Jonas Fey, Student an der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim, eine Replik an. In seiner Bachelorthesis untersuchte er, wie im Fall einer Kopie mit den Schäden am Original umzugehen ist und inwieweit es darüber hinaus Sinn ergibt, weitere Duplikate zu anderen Zwecken zu erstellen.
„Es ist ein Trugschluss davon auszugehen, dass heute jedes Kind ein Smartphone oder einen Rechner besitzt – insbesondere in Brennpunktschulen ist die digitale Ausstattung der Schülerinnen und Schüler extrem unterschiedlich“, sagt Prof. Dr. Maria Busche-Baumann, Expertin für Schulsozialarbeit an der Hildesheimer HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Ihre Forderung ist: „Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie, in der die Schülerinnen und Schüler immer noch meist zu Hause bleiben müssen, ist die Aufgabe von Schulsozialarbeit im Blick zu haben, dass auch digitale Armut Realität ist."
Mit der Schließung von Kindertagesstätten ist für viele Kinder auch die regelmäßige Sprachförderung weggefallen. Die HAWK-Sprachwerkstatt des Studiengangs Kindheitspädagogik hat nun kurze YouTube-Videos für die Sprachförderung zu Hause entwickelt. Die Videoclips geben Anregungen und Anleitungen für einfache Übungen und Spiele, die die Sprachentwicklung von Kindern fördern.
Das HAWK-Projekt „Plasmatechnologien aus Südniedersachsen – Impulse für ein gesundes Leben“, kurz „Plasma for Life“, wird mit 4,7 Millionen Euro für weitere vier Jahre vom Bundesforschungsministerium gefördert. Zusätzlich rund 1,9 Millionen Euro haben das Niedersächsische Wissenschaftsministerium (MWK), Unternehmen aus Südniedersachsen, die Göttinger Wirtschaftsförderung und der Förderverein der Göttinger HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit verbindlich zugesichert.
Ein goldener, zwei silberne und drei bronzene Nägel, dazu drei Auszeichnungen für Studierende der Fakultät Gestaltung. Das ist die Bilanz der HAWK-Fakultät Gestaltung in Hildesheim beim diesjährigen Kreativwettbewerb des Art Directors Club Deutschland (ADC). Überzeugen konnten beispielsweise eine Buchpublikation zum Thema Neid, eine Kampagne gegen den weltweiten Waffenhandel und eine multilineare Running-App. Außerdem wurde eine Promotionaktion gegen das Smartphone am Steuer und Werbemaßnahmen für Sport, Film, Organspenden und Typisierungen für den Kampf gegen Blutkrebs ausgezeichnet.