Die HAWK gehört jetzt zu den sechs Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland, die mehr als drei Forschungsschwerpunkte in der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) verzeichnen dürfen. Bisher war die HAWK mit drei Forschungsschwerpunkten vertreten. Nun hat die Arbeitsgruppe Forschung der HRK den vierten Schwerpunkt bestätigt: Gesundheit, Technik, Digitalisierung. Die Forschungsschwerpunkte werden alle drei Jahre evaluiert. Es werden unter anderem die Anzahl an Publikationen, Patenten und Drittmitteln der letzten drei Jahre gewertet.
Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende und auch für unsere Hochschule steht eine Pause mit Kontaktvermeidungszeiten vor Weihnachten, über die Bretriebsschließung zwischen den Feiertagen und im Januar an. Zeit, einmal zurück zu blicken: Was konnte trotz der Coronavirus-Pandemie alles stattfinden, was waren unsere Highlights, wovon profitierten unsere Studierenden und worauf schauen wir auch mit Stolz zurück? Eine kleine Chronik zeigt Schlaglichter aus den drei HAWK-Standorten Hildesheim, Holzminden und Göttingen.
Der Workshop „Exoskelette für gesündere Arbeitsplätze: Voraussetzungen, Implementierung, Anbieter und Kosten“ am Gesundheitscampus Göttingen hat nicht nur erste Erkenntnisse von HAWK-Wissenschaftler*innen geliefert. Die Veranstaltung, die im Rahmen des Projektes EXSKALLERATE stattfand und von knapp 30 Teilnehmenden aus verschiedenen Unternehmen besucht wurde, bot auch ein Forum für Unternehmens-Erfahrungen aus erster Hand mit innovativen passiven Exoskeletten. Dazu konnten Anbieter dieser Produkte ihr fachliches Knowhow weitergeben.
Zum achten Mal fand an der HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden der Personalmanagement-Kongress „Practice meets Campus“ für Studierende und Unternehmen der Immobilienbranche statt – wie schon im vergangenen Jahr als reines Online-Event. Für die diesjährige Veranstaltung hatte sich Initiatorin Prof. Dr. Susanne Ertle-Straub jedoch Neuerungen im Programm überlegt.
Während viele Industrienationen seit Jahren Logopädie als akademisches Berufsfeld verstehen, setzte Deutschland zur Ausbildung von Sprachtherapeut*innen bis zur Jahrtausendwende exklusiv auf berufspraktische Schulen. Die Akademisierung des Fachgebiets begann in Deutschland vor 20 Jahren unter anderem an der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit am Standort Hildesheim. Sie gründete den damals deutschlandweit einzigartigen Modellstudiengang Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie. Als erste Professorin für Logopädie startete Prof. Dr. Ulla Beushausen in ihre Lehr- und Forschungstätigkeit.
Beim diesjährigen Fachtag Kindheitspädagogik an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen standen „Lernwerkstätten als Bildungsorte“ im Mittelpunkt. Etwa 150 Fachkräfte schalteten sich aus ganz Deutschland zu der reinen Online-Veranstaltung dazu. In diesem Rahmen wurde auch die neue Lernwerkstatt der HAWK vorgestellt, die die Hochschule in Kooperation mit der Stadt Hildesheim betreibt.
Dank der Kontakte von Prof. Andreas Schulz und Prof. Dr. Cornelia Moosmann von der HAWK-Fakultät Gestaltung zu den großen Leuchtenherstellern im Sauerland durften dieses Jahr elf Studierende des Bachelorstudiengangs Gestaltung im Kompetenzfeld Lighting Design in die großen Betriebe reinschnuppern. Sie besuchten die Firmen LED Linear, Willy Meyer+Sohn, ERCO, BEGA Gantenbrink-Leuchten, TRILUX und zum Abschluss das Zentrum für internationale Lichtkunst – Ein Exkursionsbericht der Studentin Madeline Hans.
Das Gleichstellungsbüro lädt alle Professorinnen, Mitarbeiterinnen und Studentinnen zum Internationalen Frauentag am Dienstag, 08. März 2022, herzlich zu einer Online-Frauenvollversammlung ein. Die hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte, Nicola Hille, wird den Teilnehmerinnen die Maßnahmen zur Frauenförderung und Gleichstellung der HAWK vorstellen. Danach folgt ein Vortrag zum Thema „Mental Load – Der unsichtbare Stress der Frauen“ von Laura Fröhlich. Eine Filmvorführung am Abend rundet den Tag ab.
Eine Gedenkmünze zum 50. Jubiläum als Geschenk für herausragende Persönlichkeiten, die mit der HAWK in Verbindung stehen – das war die Idee, mit der die Stabsstelle Marketing an das Kompetenzfeld Metallgestaltung der Fakultät Gestaltung herantrat. „Das machen wir gerne, aber wir wollen das Prinzip und die Symbolkraft einer Münze zeitgenössisch betrachten“, antworteten Prof. Melanie Isverding und Prof. Hartwig Gerbracht und veranstalteten einen studentischen Wettbewerb. Gewonnen hat den die Masterstudentin Tina Schönheit – mit einer modularen Skulptur.
Bei einem guten Dokumentationsfilm verschmelzen die Grenzen von Kreativität, Technik und Redaktion. Dazu kommen noch Erfahrung, ein packendes Thema und ein wenig Glück, zur richtigen Zeit die richtigen Bilder eingefangen zu haben. Um das zu üben, haben fünf Studierende unter der Leitung von Diplom-Designer Christoph Schwendy im Seminar „Motion Design Projekt“ jeweils ihren ersten eigenen Dokumentationsfilm produziert. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit – das Thema lautet: „Vom Suchen und Finden.“