Restaurierungsfachkräfte, Denkmalpflegende, Architektinnen und Architekten sowie Kunstschaffende werden sich vom 20. bis 23. November im tschechischen Litomyšl treffen, um den thematischen, materiellen und technischen Wandel von Sgrafitto-Wanddekorationen vom Mittelalter bis ins späte 20. Jahrhundert zu diskutieren. Wissenschaftliche Papers zur Veranstaltung lassen sich noch bis Ende September einreichen. Die Fakultät für Restaurierung der Universität Pardubice laden in Zusammenarbeit mit dem Hornemann Institut der HAWK und der Palacký-Universität Olmütz nach Tschechien ein.
Das Kompetenzfeld Produktdesign freut sich auf Prof. Matthias Ries. In den letzten Jahren hat sich der gebürtige Würzburger stärker auf die theoretischen Aspekte der Design- und Kulturwissenschaften konzentriert. Nachdem er als Dozent und Gastprofessor an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland gearbeitet hat, tritt er nun im Wintersemester 2019/2020 seine Vollzeit-Professur an der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim an.
Das Kompetenzfeld Metallgestaltung freut sich auf Prof. Melanie Isverding. Die gebürtige Vredenerin ist eine Goldschmiedin, die nach ihrer handwerklichen Ausbildung ein akademisches Studium absolviert hat. Zahlreiche internationale Preise, Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen prägen ihre beständige Weiterentwicklung. Im Wintersemester tritt sie ihre Vollzeit-Professur für Schmuckdesign an der Fakultät Gestaltung an.
Das Formula-Student-Team der HAWK Göttingen – Blue Flash – hat die aktuelle Saison beendet: Platz neun beim Wettbewerb Ende Juli auf dem „Autodromo Riccardo Paletti Circuit“ bei Parma in Italien sowie eine Platzierung im guten Mittelfeld bei der internationalen Formula Student Germany auf dem Hockenheimring Anfang August.
Johannes Lechner belegt den zweiten Platz beim Markthallen-Mural Contest. Im Rahmen der Initiative #WolfsburgDigital lobte Volkswagen einen internationalen Kunstwettbewerb an Hochschulen und Universitäten in Braunschweig, Hildesheim und Espoo in Finnland aus. Die Nordseite der Markthalle in Wolfsburg sollte als Leinwand zum Thema Digitalisierung dienen. Jetzt kürte eine internationale Jury das Gewinner-Mural.
Burger essen wie ein König – der HAWK-Student Jonas Fey macht das möglich. Für seine Burger-Spieße „Dynamik“ und „Krone“ freut sich der angehende Designer über den Pott: Design-Award 2019 in der Junior-Kategorie. Die Mischung aus Skulptur und Besteck steht als Ergebnis stellvertretend für die von Fey kombinierten Kompetenzfelder Metallgestaltung und Produktdesign. Die Jurybewertung sollte ihn darin bestärkt haben: Mit den Burger-Spießen ist „ein patentes Utensil“ gelungen, das dekorativ eine echte funktionale Verbesserung und damit „ein Beispiel für gutes Industriedesign“ darstellt.
Die Bewerbungsphase für das das Abschlussstipendium „Mit Verantwortung zum Abschluss“ im Wintersemester 2019/2020 hat begonnen. Das Stipendium unterstützt Studierende und Promovierende der HAWK in der Abschlussphase bei der Vereinbarkeit mit ihren familiären Aufgaben. Pro Semester gibt es zwei Stipendien in Höhe von je 1.000 Euro für Studierende sowie ein Stipendium in Höhe von 1.000 Euro für Promovierende (jeweils einmalige Zahlung). Die Bewerbungsphase läuft bis Freitag, 18. Oktober.
Erstmals unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Martin Klaus, Studiendekan für Bau- und Holzingenieurwesen, übergab die HAWK die Abschlussurkunden der Fakultät Bauen und Erhalten in der historischen Aula in Hildesheim. Die besten Absolventinnen und Absolventen erhielten jeweils einen Buchpreis vom Institut für Prüfung und Forschung im Bauwesen e. V. (IPFB). Der Architekten- und Ingenieurverein Hildesheim e.V. (AIV) vergab zum ersten Mal einen Förderpreis an drei Absolvierende. Zusätzlich ehrte die Ingenieurkammer außerdem zwei Absolventinnen für ihre Mitarbeit in Hochschulgremien.
„Es ist gut, wenn Mädchen und Jungen eine Chance haben, einmal heraus zu finden, was sie alles an beruflichen Möglichkeiten haben und zwar jenseits von Klischees, Stereotypen und vielleicht auch von Druck aus der Gesellschaft“, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte der HAWK Dr. Gesa C. Teichert. Insgesamt 20 Jungen und 52 Mädchen lernten an der Hochschule für ihr Geschlecht untypische Berufe kennen an den Standorten Hildesheim und Göttingen. Am Zukunftstag bietet die HAWK männerdominierte Bereiche ausschließlich für Mädchen an und typische Frauenberufe öffnet sie nur für Jungen.