Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) am Standort Holzminden lädt am Samstag, 26. Juni, zum zweiten digitalen Open Campus ein. Von 10 bis 13 Uhr öffnet die Hochschule digital ihre Türen. Damit auch in Zeiten von Online-Veranstaltungen Campus-Feeling aufkommt, nehmen Studierende die Teilnehmenden mit auf einen virtuellen Live-Rundgang durch die Gebäude der HAWK.
Seit 2015 unterstützt die HAWK Studieninteressierte und Studierende mit Fluchthintergrund mit speziellen Angeboten. Aus dem ersten Beratungsangebot HAWK open ist seitdem eine Vielzahl von Projekten entstanden. Geflüchtete und andere internationale Studierende können an der HAWK von der Studienvorbereitung bis zum Übergang in den Beruf Hilfe in Anspruch nehmen. Dieses Gesamtkonzept wurde nun vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen der Fachkonferenz „Fünf Jahre Hochschulprogramme für Geflüchtete“ mit dem Hochschul-Integrationspreis ausgezeichnet.
Aus einem Schlauch tropft Herzblut ins Nichts, ein Rahmen hängt am seidenen Faden und wenn alle Stränge richtig zusammenlaufen, entsteht ein Halsschmuck. All diese Objekte basieren auf der japanischen Tradition „Mizuhiki“. Diese Kunstform der Geschenkverpackung war der Ausgangspunkt für eine internationale kreativ-kulturelle Zusammenarbeit, an dem auch das Kompetenzfeld Metallgestaltung mit dem Lehrgebiet Schmuck/körperbezogene Objekte der HAWK-Fakultät Gestaltung teilnahm. Jetzt sind die Ergebnisse im GRASSI Museum in Leipzig zu sehen.
Die HAWK konnte sich bei der bundesweiten Förderausschreibung der „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“ mit ihrem Konzept für sozial-emotionales Lernen im hybriden Raum durchsetzen und kann dafür für die kommenden drei Jahre mit bis zu rund 900.000 Euro Fördermitteln rechnen. Außerdem hat sich die HAWK in einem Verbundantrag aller niedersächsischer Fachhochschulen beteiligt und auch dieser Antrag war erfolgreich. Die anteiligen Mittel für die HAWKwerden sich hier voraussichtlich auf rund 790.000 Euro belaufen, so dass eine Gesamtsumme von rund 1,7 Millionen Euro zu erwarten ist.
An was genau forscht eigentlich die HAWK? Ausgehend von dieser Frage ist eine umfangreiche Datenbank entstanden, um eine schnelle öffentlich sichtbare Übersicht zu schaffen. „Die HAWK zählt zu einer der wenigen Hochschulen, die schon ein komplettes Forschungsinformationssystem aufgebaut haben“, so Prof. apl. Prof. Dr. Wolfang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer, nicht ohne Stolz.
Am Mittwoch, 26. Mai 2021, lädt die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) zum virtuellen Green Building Forum ein. Auch bei der zweiten Veranstaltung des Sommersemesters 2021 steht alles im Zeichen des Klimaschutzes. Zwei Gastreferenten geben Einblick, wie eine grüne Fernwärmeversorgung in Hannover gelingen kann und wie klimaneutrale Quartierslösungen in Hannover in der Gegenwart und Zukunft aussehen.
Auch im Jahr 2021 feiert die Hildesheimer HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten ihre Absolvierenden. Insgesamt 66 Absolvierende der Bau- und Holzingenieursstudiengänge freuten sich über ihre Abschlusszeugnisse. 21 Abschlüsse vergab die Fakultät für den Bachelorstudiengang Holzingenieurwesen, 29 Studierende machten ihren Bachelorabschluss im Studiengang Bauingenieurwesen und 15 Absolvierende freuten sich über die Masterurkunde des Bauingenieurwesens. Die jeweils besten Arbeiten ehrte das Institut für Prüfung und Forschung im Bauwesen e.V. (IPFB) mit einem Büchergutschein.
Das Masterseminar „Architektur abstrahieren“ von Prof. Dr.-Ing. Till Böttger und Ulrike Knauer M. Sc. an der Fakultät Bauen und Erhalten der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen vermittelt konstruierte Materialität in seinem Zentrum. Die Studierenden setzen sich intensiv mit einem aktuellen Bauwerk auseinander und führen eine architektonische Analyse durch. Sie stellen einzelne Parameter in abstrakten Zeichnungen dar und verdeutlichen so die architektonische Haltung.
Ob beim Kreuzfahrtschiff, in Wärmekraftwerken oder Notstromaggregaten – alternative, biologisch erzeugte Kraftstoffe gewinnen an Bedeutung. Doch durch die geringeren Energiedichten dieser Kraftstoffe werden Motoren im Betrieb stärker beansprucht. Damit das Risiko von Ausfällen nicht steigt und die Motoren auch mit neuen Kraftstoffen zuverlässig funktionieren, forschen HAWK-Wissenschaftler zum optimalen Design und Betrieb von Gleitlagern in Kolbenmotoren.