Alle, die gegen den Eichenprozessionsspinner (EPS) ankämpfen, haben ein Ziel: Den Hygieneschädling zu beseitigen, um die Bevölkerung vor den gefährlichen Brennhaaren zu schützen. Dieses Verfahren soll möglichst einfach anwendbar und kostengünstig sein – und bestenfalls die ganze Population an einem Baum abtöten. HAWK-Prof. Dr. Wolfgang Rohe von der Fakultät Ressourcenmanagement der Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) forscht in einem eigenen Forschungslabor zu dem Eichenprozessionsspinner und hat auch die Eichen im Blick.
Aufgrund des Coronavirus verhielt sich im Sommer 2020 an der HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen alles anders: Die Lehre lief online, vor Ort herrschte Maskenpflicht und bei Prüfungen trennten Acrylglaswände die Studierenden. Trotz allem ließen sich Studiendekan, Dipl.-Ing. Thomas Kauertz und Dipl.-Ing. Pia Danner von der Hildesheimer HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten eine Abschlussfeier nicht nehmen. Sie verlegten die Veranstaltung für die Bachelor- und Masterabsolvierenden der Architektur in das Videokonferenzsystem Zoom, inklusive Live-Musik.
Das neue KiTa-Jahr beginnt – momentan heißt das Regelbetrieb unter Coronavirus-Schutzmaßnahmen. Für Kitas und Kindertagespflege stellt das eine große Herausforderung dar, in der Eltern und Fachkräfte Verlässlichkeit und Unterstützung brauchen. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey stellte bei einer Pressekonferenz einzelne Maßnahmen vor.
Normalerweise zeigt die Fakultät Gestaltung die Bachelor- und Masterarbeiten ihrer Absolventinnen und Absolventen zum Semesterende im eigenen Showroom in Haus E auf dem Campus Weinberg in Hildesheim. Beim feierlichen Abschluss erhalten dann die Absolvierenden ihre Urkunden und die Besten freuen sich über zusätzliche Preise. In Pandemiezeiten haben die Design-Schaffenden der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen jedoch kreativ umdisponiert und die Ausstellung sowie die Abschlussfeier unter dem Motto „Collage“ in den virtuellen Raum verlegt.
Die Regulation von Genen ist ein grundlegender Steuerungsmechanismus in allen Lebewesen. Sie bestimmt, ob eine Zelle das von einem Gen kodierte Eiweiß – Protein genannt – bildet oder nicht. Die Proteine haben vielfältige Aufgaben in der Zelle von der Verteidigung gegen Mikroorganismen bis zur Signalweiterleitung. Besondere Proteine - Transkriptionsfaktoren genannt - steuern Gene durch spezifische Wechselwirkungen mit DNA-Sequenzen. Diese Interaktion untersuchen und verstehen Forschende einer Kooperation der HAWK und vier weiterer Einrichtungen jetzt bis auf das Atom genau.
Hildesheim ist eine Runde weiter auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025. Einen wesentlichen Teil zum Erfolg trägt das Bid Book bei, welches Expertinnen und Experten des Lehrgebiets Editorial Design aus den Kompetenzfeldern Branding- und Grafikdesign der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim gestaltet haben. Jetzt, kurz vor der Abgabe des zweiten Bid Books, hat es einen Red Dot Award in der Kategorie „Brands & Communication“ gewonnen.
„Historische Bauformen“ heißt das Mastermodul im Architekturstudium bei Dipl.-Ing. Carolina Sophie Prinzhorn an der Fakultät Bauen und Erhalten am HAWK-Standort Hildesheim. Sie verwaltet die Professur mit dem Lehrgebiet Bau- und Kulturgeschichte, Stadtbaugeschichte und Bauaufnahme. „Und was wäre zu diesem Oberthema in der Region naheliegender als das Kloster Marienrode“, erzählt Architekturstudentin Lea Mägerle lachend. Sie fuhr kurzer Hand mit Mutter Heike und ihren Schwestern Daria und Cara zu den Ordensschwestern für einen Rundgang vor Ort.
Für eine genaue Diagnosestellung wird häufig eine mikroskopische Analyse von mikrometerdünnen Gewebeschnitten benötigt. Bei Knochenproben ist das Anfertigen dieser Schnitte schwierig, da man nicht in die Proben hineinsehen kann, die Positionierung daher eher zufällig erfolgt und so möglicherweise Strukturen übersehen werden.
#hawkconnected – „Mikroskopieren über Zoom – geht das?“, fragte sich Dr. Ralf Buchholz? Die erfreuliche Antwort: ja, das geht. Für Restauratoren und Holzingenieure ist der Anblick mittlerweile schon einigermaßen vertraut. Kleine Probleme sind dabei, es gibt einen Zeitversatz zwischen Live-Bild und Zoom-Bild, verbunden mit gewissen Unschärfen, die für den Betrachtenden am PC ungewohnt und etwas quälend sind, erzählt Ralf Buchholz über seine Erfahrungen.
Seit vielen Jahren werden mit dem niedersächsischen Dorfentwicklungsprogramm ländliche Regionen in ihrer Entwicklung unterstützt. Die Beteiligung von Bürger/innen und Akteur/innen vor Ort ist ein wichtiger Bestandteil bei der Entstehung von Dorfentwicklungsplänen. Doch was die Verantwortungsübernahme der Dorfgemeinschaften angeht, gibt es noch ungenutzte Potenziale.