Während viele Industrienationen seit Jahren Logopädie als akademisches Berufsfeld verstehen, setzte Deutschland zur Ausbildung von Sprachtherapeut*innen bis zur Jahrtausendwende exklusiv auf berufspraktische Schulen. Die Akademisierung des Fachgebiets begann in Deutschland vor 20 Jahren unter anderem an der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit am Standort Hildesheim. Sie gründete den damals deutschlandweit einzigartigen Modellstudiengang Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie. Als erste Professorin für Logopädie startete Prof. Dr. Ulla Beushausen in ihre Lehr- und Forschungstätigkeit.
Dr. Christoph Gerhard, Professor für Physik und Instrumentelle Analytik an der HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit, lehrt im laufenden akademischen Jahr (2021-2022) als Gastprofessor am Polytechnikum Mailand (Politecnico di Milano). Seine Vorlesung „Advanced Topics in Engineering Physics – Plasma Physics and Technology“ richtet sich hierbei an Masterstudierende des dortigen Studiengangs „Engineering Physics“.
Eine Gedenkmünze zum 50. Jubiläum als Geschenk für herausragende Persönlichkeiten, die mit der HAWK in Verbindung stehen – das war die Idee, mit der die Stabsstelle Marketing an das Kompetenzfeld Metallgestaltung der Fakultät Gestaltung herantrat. „Das machen wir gerne, aber wir wollen das Prinzip und die Symbolkraft einer Münze zeitgenössisch betrachten“, antworteten Prof. Melanie Isverding und Prof. Hartwig Gerbracht und veranstalteten einen studentischen Wettbewerb. Gewonnen hat den die Masterstudentin Tina Schönheit – mit einer modularen Skulptur.
Am Mittwoch, 01. Dezember, geht der Human Ressources-Kongress „Practice meets Campus“ an der HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden in die achte Runde. Nach dem großen Erfolg des virtuellen Veranstaltungskonzeptes im letzten Jahr hat sich Initiatorin Prof. Dr. Susanne Ertle-Straub dazu entschlossen, die Veranstaltung wieder als reines Online-Format durchzuführen.
Kaum eine Stilrichtung in der Architektur ist so umstritten wie der Brutalismus. Sollten die „Betonklötze“ der 60er und 70er Jahre einfach abgerissen oder – ganz im Gegenteil – unter Denkmalschutz gestellt werden? Auch Patricia Huperz, Masterstudentin der Architektur an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, musste sich erst in ein ganz bestimmtes Gebäude „verlieben“, um die Faszination an der Brutalismus-Architektur nachvollziehen zu können.