Schon in den vergangenen Jahren schafften es Lehrende des HAWK-Studiengangs BWL berufsbegleitend unter die TOP 25 beim Wettbewerb „Teacher of the Year“ des Hochschulverbundes Virtuelle Fachhochschule (VFH). Für das Ranking wählen jährlich Studierende aus virtuellen Studienfächern die besten Lehrkräfte. Diesmal sind es Prof. Dr. Zulia Gubaydullina, Jenny Wundrack und Prof. Dr. Lars Weber, die von ihren Studierenden auf diese Weise geehrt werden.
Wieder einmal wurde das Engagement an der HAWK für Studierende mit Fluchthintergrund positiv hervorgehoben, indem es für eine Präsentation bei der DAAD-Themenwoche der Hochschulprogramme für Geflüchtete ausgewählt wurde. Neu war dieses Mal allerdings, dass nicht nur das studentische Engagement für Studieninteressierte und Studierende mit Fluchthintergrund dargestellt wurde, sondern auch das Engagement von Studierenden mit Fluchthintergrund für die Gesamtgesellschaft.
Ein Studium mit Kind stellt eine besondere Herausforderung dar. Ob man während des Studiums eine Familie gründet oder bereits Kinder hat und ein Studium aufnehmen möchte – die Betroffenen beschäftigen in der Regel die gleichen Fragen: Ist ein Studium mit Kind überhaupt (gut) machbar? Habe ich genügend zeitliche und finanzielle Kapazitäten? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Und: Wie regeln andere das alles? Maren Böhle und Verena Sonderer studieren Betriebswirtschaft berufsbegleitend an der HAWK in Holzminden und berichten, wie sie Muttersein und Studium zugleich bewerkstelligen.
Beim ersten bundesweiten Digitaltag am 19. Juni 2020 sollen mit zahlreichen Online-Aktionen die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung beleuchtet und gemeinsam diskutiert werden: Auch die Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim ist dabei. Hier folgt ein Überblick über die Angebote.
Am Digitaltag, der in diesem Jahr am 19. Juni stattfindet, soll durch Veranstaltungen und Aktionen erfahrbar werden, was wir für Chancen durch die Digitalisierung haben und welche Herausforderungen wir gemeinsam bewältigen müssen.
Die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit hatte Studieninteressierte erstmalig zu einem virtuellen Informationstag eingeladen und freute sich über die gute Ressonanz des Alternativangebotes. Studiendekan Dr. Sigurdur Rohloff, Verw-Prof., und Prof. Dr. Sylvia Oehlmann informierten die Anwesenden in der Zoom-Session über den Bachelor Soziale Arbeit, während Prof. Dr. Tim Rohrmann über den Bachelor in Kindheitspädagogik referierte.
Dr. Andreas Hohmann und Sandra Zinngrebe vom Marketingteam der Fakultät standen ihnen dabei unterstützend zur Seite.
Mitte März brachte die mit der Corona-Pandemie verbundene allgemeine Kontaktsperre große Veränderungen für die HAWK mit sich – von einem Tag auf den anderen: Fast alle bisherigen Arbeitsprozesse wurden ins Home-Office verlagert, die Lehre wurde auf online umgestellt. „Wir haben unter diesen erschwerten Bedingungen gemeinsam und schnell komplett umgesteuert“, sagt Prof. Dr. Thomas Nern, Vizepräsident für Studium und Lehre, „alle haben mit angepackt.“ Vizepräsident Nern und Dr. Markus Kieselhorst, Leiter der Stabstelle Organisationsentwicklung, werfen einen Blick auf die vergangenen Monate.
Hochschulstudium und Berufsausbildung kombinieren – da denkt man in der Regel als erstes an ein duales Studium. Aber es geht auch anders: Jordis Multhaup und Johan Augustin studieren Betriebswirtschaft berufsbegleitend an der HAWK in Holzminden und haben zeitgleich eine Ausbildung zur Industriekauffrau bzw. zum Industriekaufmann absolviert. Damit haben sie einen Sonderweg gewählt, der Ausbildung, Studium und Berufstätigkeit individuell miteinander verbindet.
„Es ist ein Trugschluss davon auszugehen, dass heute jedes Kind ein Smartphone oder einen Rechner besitzt – insbesondere in Brennpunktschulen ist die digitale Ausstattung der Schülerinnen und Schüler extrem unterschiedlich“, sagt Prof. Dr. Maria Busche-Baumann, Expertin für Schulsozialarbeit an der Hildesheimer HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Ihre Forderung ist: „Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie, in der die Schülerinnen und Schüler immer noch meist zu Hause bleiben müssen, ist die Aufgabe von Schulsozialarbeit im Blick zu haben, dass auch digitale Armut Realität ist."