Ist der Behang von Schieferplatten konservierbar? Wie fließt das Festigungsmaterial unter lose Farbschollen? Womit können hohle Skulpturen aus dünnem Zinnblech dauerhaft gestützt werden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich rund 200 Teilnehmer/innen einer internationalen Fachtagung, die die Studiengänge der Konservierung und Restaurierung zum Anlass ihres 30-jährigen Bestehens an der HAWK in Hildesheim veranstalteten.
Innovationen beleben eine Region – am nachhaltigsten, wenn sie aus einer kreativen Zusammenarbeit aller geboren werden. Deshalb haben neben der HAWK und weiteren Hochschulen, die südlichen Landkreise Niedersachsens und die Wirtschaftskammern der Region das Kooperations- und Vernetzungskonzept Südniedersachsen-Innovations-Campus (SNIC) ins Leben gerufen.
Für Menschen mit Schwerbehinderung ist es nach wie vor nicht einfach auf dem Arbeitsmarkt: Nach dem REHADAT-Statistikportal des Instituts für Wirtschaft e.V. liegt die Arbeitslosenquote von Schwerbehinderten bei 13,4 Prozent - und damit deutlich über der von nichtschwerbehinderten Menschen mit ca. 6,4 Prozent. Ein Instrument, den Arbeitsplatz von Menschen mit Schwerbehinderung zu erhalten, ist Jobcoaching. Hierbei helfen externe Jobcoaches, den Arbeitnehmer/innen und das Unternehmen bei Problemen am Arbeitsplatz zu beraten und in der Zusammenarbeit zu unterstützen.
Die größten Sorgenkinder unter den Büchern der Wissenschaftlichen Bibliothek des Stadtarchives Hildesheim sind die Ledereinbände. Doch für sie und andere historische Werke erproben Studierende der HAWK bereits seit 2014 die Anwendung von neuen effizienten Methoden der Bucherhaltung. Die Methoden wurden seinerzeit zur Behebung der Brandschäden an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek der Klassik Stiftung Weimar entwickelt. Die Arbeitsergebnisse der Studierenden wurden bis 14. Mai 2017 im Rahmen der Ausstellung „Bücher erhalten“ etwa im Roemer- und Pelizaeus-Museum gezeigt.
Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert sechs Projekte, mit denen die Öffnung der Hochschulen weiter vorangetrieben wird – darunter das Projekt „NeSt - Network for Studying Health and Care“ der HAWK und der Ländlichen Erwachsenenbildung LEB in Göttingen. Der Schwerpunkt der zweiten Bewilligungsrunde des Landesprogramms liegt bei Projekten und Maßnahmen für Menschen, die ihren (Aus-) Bildungsabschluss im Ausland erworben haben.
Die Möglichkeit für Studierende, an der HAWK im Bereich Gestaltung neben dem deutschen Bachelor- oder Master auch einen kolumbianischen Studienabschluss zu erhalten, rückt in immer greifbarere Nähe. Dozenten stellten diese Möglichkeit vor kurzem während der Veranstaltung „Design am Mittwoch“ auf dem Weinberg-Campus vor, und präsentierten auch Kolumbien als Land und Kultur vor zahlreichen Zuschauer/innen, darunter viele Studierende.
Der Trend geht zu kleineren, sogar mehrstöckigen Logistikzentren in Stadtnähe. Darin sind sich die Experten der 8. Holzmindener Immobiliendebatte einig. Vielleicht werden bald sogar Autobahnen damit überspannt. Flächendeckend Glasfasernetze für schnelles Internet oder gar ein Bundesglasfasernetz – hier stockt die Entwicklung.
Die Studienrichtung Lighting-Design der HAWK-Fakultät Gestaltung richtet den zweiten deutschen „Lichtcampus“ in Hildesheim aus. Unter dem Leitmotiv „Interaktion von Licht, Farbe und Raum“ entsteht vom 6. bis 10. Februar 2017 ein interdisziplinäres und hochschulübergreifendes Netzwerk mit Workshops, Vorträgen und Ausstellungen für Studierende, Lehrende und Industrie.
Ein Abbild vom Hildesheimer Stadtkern ziert die Fassade der Volkshochschule. In verschiede Putzschichten, die sich farblich unterscheiden, ist der Umriss der Stadt vor der Zerstörung 1945 gekratzt. Dabei handelt es sich um die sogenannte Sgrafitto-Technik, abgeleitet von dem italienischen Verb „sgraffiare“ oder „graffiare“, was auf Deutsch „kratzen“ bedeutet. Es ist eines der 54 Sgrafitti in Hildesheim, sieben davon stehen unter Denkmalschutz. Jetzt hat die HAWK dieses Motiv auf weiße Schokolade gedruckt. Anlass dafür war die erste internationale Sgrafitto-Tagung in Kooperation mit dem Nieder
Gefühle, Intuitionen und Kreativität werden noch viele Jahre – vielleicht immer – dem Menschen vorbehalten sein. Das ist die gute Nachricht vom Design-Zoom der HAWK-Fakultät Gestaltung. Rund achtzig Gäste waren zu der Tagung nach Hildesheim auf den Campus Weinberg gekommen. Das Thema: „Künstliche Intelligenz – welchen Einfluss werden die aktuellen Entwicklungen auf den Beruf des Designers/der Designerin haben?“