Mit einer feierlichen Sekttaufe, wie aus der Seefahrt bekannt, haben am Abend HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy, Professor Günter Weber und Professor Patrick Pütz das Raumlabor am Campus Weinberg in Hildesheim eingeweiht. Somit bietet die Fakultät Gestaltung ab jetzt ihren Studierenden einen offenen Experimentierraum für alle neun Kompetenzfelder des Gestaltungsstudiengangs. Das Raumlabor besteht aus insgesamt sechs miteinander verbundenen Überseefrachtcontainern und einer Dachterrasse im Stil eines Schiffsdecks.
„Das dürft ihr nicht“ - sei in jedem Fall der falsche Ansatz, finden Lena Zimmermann (23) und Lea Schorsch (22), im Umgang mit Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Deshalb wollen die beiden Studentinnen der Sozialen Arbeit heraus finden, wie es besser geht – wie kann ein reflektierter und sicherer Umgang mit den neuen Medien gewährleistet und an ihre Zielgruppe vermittelt werden? Gleichzeitig wollen sie aber auch die Medien pädagogisch einsetzen, um die Kinder und Jugendlichen für kompetente Internetrecherchen fit zu machen.
Gut besucht und erfolgreich: Rund 200 Besucher/innen aus Deutschland und den Nachbarländern fanden sich an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim zur internationalen zweitägigen Konferenz „Farbe im Design - The Value of Color“ ein. Die Tagung, schon seit Wochen ausverkauft, wurde für Konferenzteilnehmer live gestreamt.
„In der Diskussion über Verbrennungs- oder Elektromotoren kommt ein wichtiger Faktor eigentlich immer zu kurz: Egal welcher Antrieb genutzt wird – für den Verbrauch und die Leistung eines Fahrzeugs ist das Gewicht entscheidend“, mit diesen Worten hat HAWK-Professor Dr. Christopher Frey heute auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover „Evaxle“, die leichteste 9to-LKW-Achse ihrer Art, offiziell vorgestellt.
Was ist Jobcoaching? Was macht diese Unterstützungsform für Menschen mit Behinderung im Berufsleben aus? Das Forschungsprojekt JADE kommt dieser Frage langsam näher. JADE bedeutet „Jobcoaching zur Arbeitsplatzsicherung definieren und evaluieren“ und ist ein dreijähriges, vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördertes qualitativ angelegtes Forschungsprojekt an der HAWK.
„Das habe ich an der HAWK gelernt“, diesen Satz wünscht sich HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy, von den heutigen 713 Erstsemester, wenn sie einst im Beruf stehen. „Die Hochschule bietet Ihnen die entsprechenden Rahmenbedingungen, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln.“
Ihm persönlich sei es wichtig, dass sich die Studierenden in der Zeit an der Hochschule zu kritischen Mitgliedern der Gesellschaft entwickeln. „Auch das ist Wissenstransfer“, so Hudy. Veränderungen kämen auch immer wieder aus dem studentischen Umfeld.
„Seien Sie neugierig“, rief HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy die Erstsemester bei der feierlichen Begrüßung in der HAWK am Standort Göttingen auf. Frei zitiert nach Albert Einstein, der einmal von sich sagte, er sei nicht besonders begabt, sondern zeichne sich durch eine große nicht endende Neugier aus, sollten auch die jungen Leute den Mut haben, zu fragen und so vom großen Wissen ihrer Professorinnen und Professoren profitieren. „Es sind Koryphäen auf ihrem Gebiet, deshalb haben wir sie berufen“, so Hudy.
Die fünf Restaurierungsbereiche an der HAWK in Hildesheim öffnen am 1. Europäischen Tag der Restaurierung, am 14. Oktober 2018, ihre Türen. Interessierte können hautnah Kunstobjekte und historische Techniken betrachten. Die Studiengänge der Konservierung und Restaurierung präsentieren ihre Vorgehensweisen und Ziele, Studierende werden ihre Arbeiten zeigen und der Bereich Papierrestaurierung stellt die hervorragenden Kooperationen mit der Dombibliothek und den großen Archiven in Hildesheim vor Ort dar.
Das Chorgestühl aus Tobsdorf in Siebenbürgen aus dem Jahr 1537 steht wieder. Allerdings nicht in einer Kirche, sondern in der HAWK-Werkstatt der Fakultät Bauen und Erhalten. Es ist imposante drei Meter hoch und die Rückwand des sechsstalligen Chorgestühles misst 4 Meter 20 Breite. Daneben steht das dreistallige Chorgestühl. „Wir haben das Chorgestühl noch nie stehend gesehen“, sagt Ralf Buchholz, Werkstattleiter für die Studienrichtung Möbel und Holzobjekte beeindruckt.