Wie kann Inklusives Design zu einem selbstverständlichen Teil der Designlehre werden? Genau das erforschen Lehrende und Studierende der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim aktuell in einem Projekt, gefördert mit Mitteln aus dem Programm Innovation Plus. Knapp 50.000 Euro Förderung bekommt die Fakultät Gestaltung dafür vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Die erste Phase ist nun abgeschlossen – die Ergebnisse sind ab dem 16. November in einer Ausstellung auf dem Campus Weinberg zu sehen.
Längst sind digitale Lernhilfen in das Kinderzimmer eingezogen – doch die meisten richten sich vornehmlich an den gesunden Nachwuchs ohne Einschränkung oder Behinderungen. Darum entwarf Aleksandra Yemelyanovich im Rahmen ihrer Masterthesis an der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim die prototypische App „Elli“ zur Unterstützung der Leselernprozesse von Kindern mit Trisomie 21. Jetzt zeichnete der Annual Multimedia Award die anspruchsvolle Arbeit in der Kategorie „Digital Talents“ aus.
Zum Internationalen Tag der Sprachentwicklungsstörung am 15. Oktober hat Bianka Wachtlin, Logopädin und HAWK-Verwaltungsprofessorin, einen eindeutigen Appell: „Wir dürfen diese Kinder nicht aus den Augen verlieren“, sagt sie.
Unter dem Titel „Future Skills.Applied“ ist an der HAWK in Zusammenarbeit mit fünf weiteren niedersächsischen Hochschulen ein Verbundprojekt gestartet. Das Ziel der Projektaktivitäten besteht in der Entwicklung anwendungsorientierter Lehr- und Lernkonzepte, die Studierende bestmöglich auf die Zukunft in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt vorbereiten.
Eine neue App zählt und misst Holz für den Verkauf: FOVEA heißt das Jungunternehmen, das von der HAWK-Gründerinitiative begleitet und mit einem Exist-Gründerstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert wird.
Die kommende Veranstaltung in der Reihe „Digitaler Feierabend“ am 8. Juli um 17:30 Uhr beschäftigt sich mit Digitalisierungsmaßnahmen aus der Perspektive alter Menschen. In vielen Dörfern werden zunehmend Apps eingesetzt, um das Miteinander oder Dienstleistungen zu koordinieren. Dr. Carola Croll von der Stiftung Digitale Chancen wird berichten, welche Erfahrungen hier in Südniedersachsen und an anderen Orten gemacht wurden.