„Der Eichenprozessionsspinner, kurz EPS, ist seit letztem Jahr ein konkretes Forschungsthema an der HAWK, zuvor war er nur Thema in Vorlesungen, aber dann gab es einen Hilferuf aus der Praxis“, erzählt Prof. Dr. Wolfgang Rohe von der Fakultät Ressourcenmanagement in Göttingen. Seitdem hält die Fakultät die Tiere im ersten und zweiten Raupenstadium in einem Labor am Büsgenweg in Göttingen und konnte überraschende neue Erkenntnisse gewinnen, die in einer Fachpublikation im Mai veröffentlicht werden.
Der 2006 erstmals ausgelobte BKV-Preis für Junges Kunsthandwerk fand in diesem Jahr zum vierzehnten Mal statt. Aus insgesamt 102 Einreichungen, die aus 24 Ländern eingingen, ermittelte die Jury drei Preisträgerinnen und zwei Belobigungen. Eine davon erhält die Masterstudentin Dagmar Christina Gerke von der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim für ihre Glasobjekte, die gleichermaßen als Accessoire, Schmuck oder Skulptur dienen können.
Von dem Eichenprozessionsspinner gehen nicht nur forstwirtschaftliche Schäden aus, so Rohe. „Er hat auch gesundheitliche Auswirkungen, die sehr gefährlich sind, das geht von stark juckendem Hautausschlag bis hin zu temporären Erblindungen und allergischen Überreaktionen wie einem anaphylaktischen Schock“.
In diesem Jahr befürchtet Prof. Dr. Wolfgang Rohe, dass die Sorgen um die Corona-Virus-Pandemie die frühzeitigen Bekämpfungsmaßnahmen verdrängen und die jüngeren zwei Raupenstadien verpasst werden, in dem der Eichenprozessionsspinner noch nicht die gefährlichen Brennhaare entwickelt hat.
Die Vereinbarkeit von Studium und Familie ist gerade in Zeiten von Corona eine große Herausforderung für die betroffenen Studierenden. Die Kindertagesbetreuung fällt größtenteils weg und auch das Arbeiten und Studieren im Homeoffice birgt neue Herausforderungen. Der Familienservice der HAWK möchte die Studierenden weiterhin bei diesen Herausforderungen unterstützen und richtet hierfür den ersten digitalen Familientreff ein.
Prof. Barbara Kotte lehrt an der HAWK-Fakultät Gestaltung im Kompetenzfeld Advertising Design. Im Interview erklärt sie, welche wichtige Rolle Kommunikationsdesign in der Krise einnimmt und wie Covid-19 Werbung verändert.
Ein goldener, zwei silberne und drei bronzene Nägel, dazu drei Auszeichnungen für Studierende der Fakultät Gestaltung. Das ist die Bilanz der HAWK-Fakultät Gestaltung in Hildesheim beim diesjährigen Kreativwettbewerb des Art Directors Club Deutschland (ADC). Überzeugen konnten beispielsweise eine Buchpublikation zum Thema Neid, eine Kampagne gegen den weltweiten Waffenhandel und eine multilineare Running-App. Außerdem wurde eine Promotionaktion gegen das Smartphone am Steuer und Werbemaßnahmen für Sport, Film, Organspenden und Typisierungen für den Kampf gegen Blutkrebs ausgezeichnet.
Die Masterstudentin Farina Lichtenstein von der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim hat für ihr Buch „Nicht gönnen können“ einen goldenen Nagel beim Wettbewerb des Art Directors Club Deutschland (ADC) gewonnen. In der Branche gilt diese Auszeichnung als Eintrittskarte in jede namhafte Werbeagentur. Doch es geht noch besser – denn darüber hinaus erhält Lichtenstein den Grand Prix des ADC Junior Wettbewerbes in der Kategorie "Semesterarbeiten". Mit dem Grand Prix werden Arbeiten auszeichnet, die bahnbrechend sind und eine kategorieübergreifende Innovation darstellen.
Ein neues Erscheinungsbild für das Theater für Niedersachsen (tfn) – diesem Wunsch trug der neue Intendant Oliver Graf an das Kompetenzfeld Branding Design heran. Mit diesem Schritt begann für 15 Studierende der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim unter der Leitung von Prof. Dominika Hasse ein intensiver Entwicklungsprozess. Von der Recherche, wie sich andere Bühnen präsentieren, über das Erlebnis eines Theaterbesuches vor Ort sowie zahlreichen Entwurfsphasen entstanden zahlreiche Vorschläge. Die Wahl fiel auf das Konzept des Studenten Jean-Michel Tapp.
Für ihre Masterarbeit der Konservierung und Restaurierung widmete sich Salome Hunziker einem Stuckrelief aus dem 15. Jahrhundert, das eigentlich die Heiligen Drei Könige zeigt. Im Laufe der Zeit ging jedoch ein König verloren. Zur Rekonstruktion digitalisierte Salome Hunziker das Modell per Computertomographie als 3D-Modell. Zusätzlich rekonstruierte sie anhand eines Vergleichsobjektes auch den fehlenden König in einer zusätzlichen Datei. Der Druck des Modells samt Ergänzungsstück gelang in Zeiten des Coronavirus-Lockdowns dank der tatkräftigen Mitwirkung von Dipl.-Ing. Erika Puls.
Auch in diesem Jahr verteilt der Art Directors Club für Deutschland (ADC) seine begehrten Preise – erstmals in Form eines virtuellen Events vom 12. bis 15. Mai. Der ADC Wettbewerb gilt als der größte Kreativwettbewerb im deutschsprachigen Raum. Studios, Redaktionen, Unternehmen, Agenturen und Hochschulen reichen hier ihre Arbeiten ein. Gleiches gilt für den ADC Junior Wettbewerb, in dem Nachwuchskreative – auch Studierende der HAWK-Fakultät Gestaltung – auf sich aufmerksam machen.