Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert seit Oktober ein gemeinsames Projekt der HAWK am Standort Göttingen mit der RWTH Aachen und den Firmen Tigres GmbH und Ecocoat GmbH mit 750 000 Euro. Im Projekt „Plasmahybrid“ der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie um Prof. Dr. Wolfgang Viöl wird ein aufschmelz- und umformbarer Carbonfaserwerkstoff mittels Kaltplasmaspritzen hergestellt. Dabei wird ein Thermoplastpolymer (ein schmelzbarer Kunststoff, der die Fasern im Verbund zusammenhält) mit einer Plasmadüse direkt auf die Fasern gebracht.
„Mit 120 Stipendien hat die HAWK in diesem Jahr die bisherige Höchstmarke gehalten“, betonte HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy bei der virtuellen Feier zur Übergabe der diesjährigen Deutschlandstipendien. „Wir sind stolz darauf, so viele Studierende unterstützen zu können und wir sind den Stifterinnen und Stiftern dankbar, die dies ermöglichen – insbesondere in dieser schwierigen Zeit.“
Online-Vortrag am 25. November 2020, 10:00 – 11:30 Uhr - für Beschäftigte der HAWK
Wie zeigt sich sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen? Was können Hochschulen und Hochschulangehörige tun, um sexualisierte Diskriminierung und Gewalt zu verhindern? Diese Fragen beleuchtet ein Vortrag von Dr. Mareike Gerke anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. Die Referentin stellt aktuelle Studienergebnisse zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt vor und zeigt Handlungsmöglichkeiten für Lehrende, Mitarbeitende und die Hochschule als Organisation auf.
Ende Oktober wird entschieden sein, welche Stadt europäische Kulturhauptstadt 2025 sein soll.
Mit dabei für die Hildesheim-2025-Bewerbung ist auch ein Werbefilm. Die Idee und das Konzept dazu haben HAWK-Studierende und ihr Dozent entwickelt. Gedreht wurde er von einer Berliner Filmproduktion (siehe /de/newsportal/pressemeldungen/einmal-luft-am-echten-filmset-schnuppern) - mit vielen Hildesheimer/inne/n und helfenden HAWK-Studierenden am Moritzberg, in einer Cafe-Bar.
„Erzähle von Deinem Europa in Hildesheim“ forderte der Freundeskreis Kulturhauptstadt Hildesheim 2025 auf. Dafür mobilisierte er mit einer „Sommerschule“ Menschen zwischen 14 und 24 Jahren zum Mitmachen. Knapp 50 Beiträge sind eingereicht worden: „Von der 9. Klasse bis zur HAWK“, sagt Mitinitiator Hartmut Reichardt vom Freundeskreis. Den ersten Platz belegt die HAWK-Master-Studentin Leonie Drescher mit einem Bildband über die Hildesheimer Rap-Szene.
Ein Wissenschaftlerinnenteam des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) hat eine Online-Befragung durchgeführt, um mehr über Strukturen und Bedarfe Ehrenamtlicher im Landkreis Göttingen zu erfahren. Dabei fanden sie heraus, dass komplexe Modernisierungs- und Transformationsprozesse wie der demografische und digitale Wandel im Ehrenamt ebenso zu starken Veränderungen führen werden wie im Erwerbsarbeits- und Wirtschaftsleben. Unterstützungsangebote spiegeln sich hier bislang aber nur in geringerem Maße wieder.
Zum ersten Mal können Zuschauerinnen und Zuschauer den Holzmindener „Wald und Weser Slam“ von zu Hause aus verfolgen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie haben die Organisatorinnen des literarischen Wettbewerbs, Constanze Willimczik und Ayleen Draheim, in Kooperation mit dem Team Gleichstellung der HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen, beschlossen, der Veranstaltung ein neues Konzept zu geben. Die neue Ausgabe des „Wald und Weser Slams“ findet am Donnerstag, 22. Oktober, um 19 Uhr ausschließlich online statt.
Besondere Zeiten, brauchen besondere Lösungen, dachten sich die beiden HAWK-Studentinnen Milena Del Duca und Christine Schwarzenberg. Damit auch ihr Studium trotz der Corona-Pandemie mit einer würdigen Abschlussfeier im großen Rahmen gekrönt werden konnte, fragten die beiden Absolventinnen des Masterstudienganges Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft an der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten kurzerhand bei der Kirchengemeinde St. Michaelis an, ob das Weltkulturerbe dafür zur Verfügung stehen würde.
Mit viel Aufwand, Einfallsreichtum und einem ausgeklügelten Hygienekonzept mit dem perfekten Mindestabstand hat die Fakultät Gestaltung ihre neuen Erstsemester begrüßt. Da die „Ersties“ aus dem Sommersemester durch den überraschenden Einbruch der Corona-Pandemie im März nicht angemessen eingeführt werden konnten, organisierte das G:STARTET-Team unter Leitung von Prof. Hans Lamb für sie ebenfalls eine nachgeholte Begrüßung.
Jugendliche in ländlichen Regionen stehen bei biographischen Entscheidungen oft unter wesentlich größerem Druck als ihre Altersgenossen aus der Stadt. Der Grund hierfür ist vor allem eine Doppelbelastung, da sich Landjugendliche nicht nur die Frage stellen müssen, welcher Job zu ihnen passt, sondern auch, ob sie zur Erfüllung ihres Berufswunsches vielleicht ihre Heimatregion verlassen müssen.