Am Mittwoch, 26. April 2017 ab 18:30 Uhr, geht es im Hornemann Kolleg am Hildesheimer HAWK-Standort Brühl 20 auf Wunsch der Studierenden um die Erhaltung von Glasmalereien: Unter dem Titel "Blei oder nicht Blei, das ist hier die Frage - (Irr-)Wege in der Reparatur von Glasmalereien" wird Prof. Dr. Sebastian Strobl aus Erfurt einen großen Bogen durch die Geschichte der Glasmalereirestaurierung schlagen und so etwa der Frage nachgehen, ob eine gegebene Bleilinie original oder ein Unfall der Geschichte ist.
Das inszwischen bundesweit bekannte Akkuschrauberrennen der HAWK-Fakultät Gestaltung ist nicht nur ein schräger und witziger Wettkampf. Es ist ein Praxisprojekt im Rahmen des Design-Studiums und macht richtig Spaß und Stress.
Wir stellen diesmal den Ort des Akkuschrauberrennens 2009 vor, die Sparkassenarena in Hildesheim. Noch ist sie eine Turnhalle. Die Studierenden haben aber schon genaue Vorstellungen von der Rennwelt der Zukunft. Außerdem haben wir mit dem Team aus Coburg über erste Fahrversuche gesprochen und welche Schlussfolgerungen die siebenköpfige Truppe von angehenden Produktdesignern gezogen hat.
Mitte März haben Studierende des Masterstudiengangs Soziale Arbeit in Holzminden gemeinsam mit Kooperationspartnern des Südniedersachseninnovationscampus (kurz SNIC) ein besonderes Workshop-Experiment gewagt: Sie überprüften systematisierte methodische Vorgehen aus der Idee des Lean Innovation und Design Thinking für Innovationsprozesse in der Sozialen Arbeit.
Für Menschen mit Schwerbehinderung ist es nach wie vor nicht einfach auf dem Arbeitsmarkt: Nach dem REHADAT-Statistikportal des Instituts für Wirtschaft e.V. liegt die Arbeitslosenquote von Schwerbehinderten bei 13,4 Prozent - und damit deutlich über der von nichtschwerbehinderten Menschen mit ca. 6,4 Prozent. Ein Instrument, den Arbeitsplatz von Menschen mit Schwerbehinderung zu erhalten, ist Jobcoaching. Hierbei helfen externe Jobcoaches, den Arbeitnehmer/innen und das Unternehmen bei Problemen am Arbeitsplatz zu beraten und in der Zusammenarbeit zu unterstützen.
Die größten Sorgenkinder unter den Büchern der Wissenschaftlichen Bibliothek des Stadtarchives Hildesheim sind die Ledereinbände. Doch für sie und andere historische Werke erproben Studierende der HAWK bereits seit 2014 die Anwendung von neuen effizienten Methoden der Bucherhaltung. Die Methoden wurden seinerzeit zur Behebung der Brandschäden an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek der Klassik Stiftung Weimar entwickelt. Die Arbeitsergebnisse der Studierenden wurden bis 14. Mai 2017 im Rahmen der Ausstellung „Bücher erhalten“ etwa im Roemer- und Pelizaeus-Museum gezeigt.