Das 100. Jubiläum des Bauhauses war ein guter Anlass, die Tradition der Bauhausexkursionen im Projekt International Studio wiederaufzunehmen und Weimar, den „Geburtsort“ des Bauhauses, besonders in den Fokus zu rücken.
Bei jedem dritten Start-up ist eine Designerin oder ein Designer Gründungsmitglied. Doch laut Female Founders Monitor des Bundesverbandes Start-ups e.V. werden weniger als 15 Prozent der Start-ups von Frauen gegründet. Da die Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim Designerinnen und Designer ausbildet und davon etwa 65 Prozent der Studierenden weiblich sind, ist Diversität in Start-ups nicht nur in Design-Fakultäten ein Thema.
Dieses Semester ging es im Kurs „Fachtheorie Raum“ nach Amsterdam, um herausragende Räume in Wirkung und Struktur vor Ort zu studieren. 22 Studierende aus den Kompetenzfeldern Innenarchitektur, Lighting Design und Farbdesign erkundeten unter der Leitung von Prof. Günter Weber zehn Projekte mit unterschiedlichen Nutzungen und aus verschiedenen Bauepochen.
Bei der Erhaltung des Kulturerbes weltweit existiert nichts Vergleichbares: eine Klärung von 200 Fachbegriffen durch Erläuterung und Illustration. Unter dem Titel EwaGlos: European Illustrated Glossary of Conservation Terms for Wall Paintings and Architectural Surfaces erscheint es seit dem Jahr 2015. Mit der persischen Übersetzung erweitert das Hornemann Institut das umfassende Nachschlagewerk jetzt um eine Sprache, die rund 110 Millionen Menschen sprechen. Damit steht es jetzt in insgesamt 15 Sprachfassungen bereit.
Beim diesjährigen Welterbetag am 2. Juni 2019 bietet das Hornemann Institut der HAWK gemeinsam mit der Ev.-luth. Michaelisgemeinde erstmalig zwei Fotowalks in und um St. Michaelis an: Unter sachkundiger Leitung entdecken Fotofans die UNESCO-Welterbekirche durch das Objektiv einer Kamera, und wer mag, probiert Außergewöhnliches aus, das sogenannte AFK (Außergewöhnliches Fotografieren in der Kirche).
Im Vortrag von Prof. em. Rolf Misol geht es um Personen aus den Bereichen Architektur und Design, die im Verständnis einer umfassenden Gestaltung arbeiten. Dabei geht es aber vornehmlich um die Bezüge zwischen architektonischer und produktbezogener Gestaltung und weniger um die Darstellung der jeweiligen Persönlichkeiten. Das Werk mit seiner Bedeutung zum Kontext steht also im Vordergrund.
Das war zielgerichtet. Produktdesignerin Katrin Potyka ist gelungen, wovon viele Studierende träumen. Mit der Abschlussarbeit die Basis für eine Gründung zu schaffen – und damit innerhalb kürzester Zeit auch noch erfolgreich zu sein. Das alles verdankt sie ihrer Bachelor-Thesis DRYXX aus dem Sommersemester 2017. Ihr Produkt löst die Problematik des Verbrauchs und Transports von Tüten, indem Potyka Taschen herstellt, die in der Größe variabel sind und sich dadurch unproblematisch in den Alltag integrieren lassen.
Die Konferenz Design-Zoom setzt sich unter dem Motto „Design. Value. Future.“ mit der Zukunft der Lehre und den damit verbundenen Werten auseinander. Denn das Bewusstsein einer gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung gewinnt vor dem Hintergrund der Digitalisierung, Globalisierung, Ressourcenverknappung und Migration inklusive der derzeitigen politischen Lage eine große Bedeutung. Die technologischen Möglichkeiten in Bezug auf Digitalisierung und Fabrikation lassen handwerkliche Werte sowie die Einheit von Kunst, Design und Technik in einer neuen Form zu.
Das Interesse und der Andrang waren groß zur Eröffnung der Ausstellung "Vom Spielen und Fliegen". Kein Wunder, denn wer spielt nicht gerne? Außerdem gibt es spannende Lösungen für Vogelhäuser zu sehen, mit denen der Neid der Nachbarschaft auf Jahre gesichert sein dürfte. Über 20 Studierende der Fakultät Gestaltung der HAWK haben unter der Leitung von Prof. Andreas Schulz und Prof. Hartwig Gerbracht spannende und innovative Lösungen entwickelt.
Die interdisziplinäre Tagung "Klimazone Kirche. Präventive Konservierung der Ausstattung“ zog über 200 Fachleute aus der Restaurierung, Denkmalpflege, Architektur, Ingenieurwesen und Bauphysik vom 16. bis 18. Januar nach Hildesheim. Und auch das Medienecho, das die Veranstaltung auslöste, war groß. Bundesweit berichteten Zeitungen und Radiosender über die Tagung und die Forschungsarbeit der HAWK. Das erstaunt wenig, denn das Thema brennt: Die Schäden an den Kirchenausstattungen, unter anderem durch Schimmel, nehmen seit rund 20 Jahren immer mehr zu.