Normalerweise zeigt die Fakultät Gestaltung die Bachelor- und Masterarbeiten ihrer Absolventinnen und Absolventen zum Semesterende im eigenen Showroom in Haus E auf dem Campus Weinberg in Hildesheim. Beim feierlichen Abschluss erhalten dann die Absolvierenden ihre Urkunden und die Besten freuen sich über zusätzliche Preise. In Pandemiezeiten haben die Design-Schaffenden der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen jedoch kreativ umdisponiert und die Ausstellung sowie die Abschlussfeier unter dem Motto „Collage“ in den virtuellen Raum verlegt.
Die Nachfrage ist groß: Das European Illustrated Glossary of Conservation Terms for Wall Paintings and Architectural Surfaces, kurz „EwaGlos“, ist bereits in 14 Sprachen erschienen und wird von Restaurator/innen in zahlreichen Ländern verwendet. Seit dem Frühjahr 2020 gibt es das europäische Glossar für Fachbegriffe der Konservierung und Restaurierung auch auf Russisch. Nun wird der illustrierte Band kostenlos an wissenschaftliche Institutionen und Bildungseinrichtungen versandt. Die digitale Version der russischsprachigen Ausgabe laden bereits jetzt monatlich etwa 600 Personen herunter.
Sie sind in Medizin an der Uni Göttingen eingeschrieben, und gleichzeitig als Gasthörer in Mediziningenieurwesen an der HAWK. Und nun bloggen sie auch darüber: Simon Rösel, Benedikt Kieslich und Mattes Gross schreiben Online-Fachartikel über Humanmedizin und Medizintechnik.
Schon in den vergangenen Jahren schafften es Lehrende des HAWK-Studiengangs BWL berufsbegleitend unter die TOP 25 beim Wettbewerb „Teacher of the Year“ des Hochschulverbundes Virtuelle Fachhochschule (VFH). Für das Ranking wählen jährlich Studierende aus virtuellen Studienfächern die besten Lehrkräfte. Diesmal sind es Prof. Dr. Zulia Gubaydullina, Jenny Wundrack und Prof. Dr. Lars Weber, die von ihren Studierenden auf diese Weise geehrt werden.
Wieder einmal wurde das Engagement an der HAWK für Studierende mit Fluchthintergrund positiv hervorgehoben, indem es für eine Präsentation bei der DAAD-Themenwoche der Hochschulprogramme für Geflüchtete ausgewählt wurde. Neu war dieses Mal allerdings, dass nicht nur das studentische Engagement für Studieninteressierte und Studierende mit Fluchthintergrund dargestellt wurde, sondern auch das Engagement von Studierenden mit Fluchthintergrund für die Gesamtgesellschaft.
Beim ersten bundesweiten Digitaltag am 19. Juni 2020 sollen mit zahlreichen Online-Aktionen die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung beleuchtet und gemeinsam diskutiert werden: Auch die Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim ist dabei. Hier folgt ein Überblick über die Angebote.
Am Digitaltag, der in diesem Jahr am 19. Juni stattfindet, soll durch Veranstaltungen und Aktionen erfahrbar werden, was wir für Chancen durch die Digitalisierung haben und welche Herausforderungen wir gemeinsam bewältigen müssen.
Ab dem 15. Juni startet das neue digitale Kinderprogramm des Familienservice für Kindergarten- und Grundschulkinder, an dem standortübergreifend Kinder von allen Hochschulangehörigen teilnehmen können.
Die HAWK in Holzminden lädt am Samstag, 20. Juni zum ersten digitalen Open Campus ein. Von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr können sich Studieninteressierte über die Studiengänge, die Hochschule und Studieren allgemein informieren. Zudem gibt es die Möglichkeit, direkt mit Lehrenden und Studierenden in Kontakt zu kommen und individuelle Fragen zu stellen. Das ausführliche Programm, den Link zum virtuellen Veranstaltungsraum und ein FAQ zur Online-Veranstaltung finden Interessierte unter: www.hawk.de/open-campus
„Es ist ein Trugschluss davon auszugehen, dass heute jedes Kind ein Smartphone oder einen Rechner besitzt – insbesondere in Brennpunktschulen ist die digitale Ausstattung der Schülerinnen und Schüler extrem unterschiedlich“, sagt Prof. Dr. Maria Busche-Baumann, Expertin für Schulsozialarbeit an der Hildesheimer HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Ihre Forderung ist: „Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie, in der die Schülerinnen und Schüler immer noch meist zu Hause bleiben müssen, ist die Aufgabe von Schulsozialarbeit im Blick zu haben, dass auch digitale Armut Realität ist."