Schon während seiner Ausbildung zum Gärtner hat er das Klettern für sich entdeckt. So hat es Pit Schumacher zunächst zur Baumpflege und jetzt zur Arboristik an der HAWK geführt. Der 27 Jahre alte Norddeutsche studiert das Fach nun schon im vierten Semester an der Fakultät Ressourcenmanagement in Göttingen. Arboristen kümmern sich um Stadtbäume und sorgen dafür, dass sie verkehrssicher sind. Genau das richtige für jemanden, der unheimlich gern draußen ist und dort auch arbeiten möchte. Worauf es dabei ankommt, erzählt Pit Schumacher im Gespräch mit HAWK-TV.
„Mit Green Building habe ich die Chance, mit meinen Interessen Teil des Wandels zu sein und ihn aktiv mitzugestalten“, sagt Jannik Weigelt, „ich glaube, dass wir die Generation sein werden, die den Kohleausstieg schafft und dass wir mit den erneuerbaren Energien vorangehen.“ Jannik Weigelt ist gebürtiger Niedersachse und wollte gerne über das Semesterticket weiter Anschluss an seine Familie haben. Nach Holzminden ist er dann über die Einzigartigkeit des Studiengangs Green Building gekommen.
Naturwissenschaften begeisterten Jasmin Friedrich schon in der Schule. Nach dem Abitur war für sie darum schnell klar, dass sie etwas mit Physik oder Technik machen möchte. An der HAWK wurde sie fündig und studierte im Bachelorstudiengang Physikalische Technologien. „Ich fand einfach die Mischung unwahrscheinlich interessant“, erinnert sie sich. „Dass es nicht nur die reine Physik ist, sondern auch Maschinenbau, Elektrotechnik und ein wenig Informatik dabei ist – das war genau das Richtige für mich.“
Johannes Lechner belegt den zweiten Platz beim Markthallen-Mural Contest. Im Rahmen der Initiative #WolfsburgDigital lobte Volkswagen einen internationalen Kunstwettbewerb an Hochschulen und Universitäten in Braunschweig, Hildesheim und Espoo in Finnland aus. Die Nordseite der Markthalle in Wolfsburg sollte als Leinwand zum Thema Digitalisierung dienen. Jetzt kürte eine internationale Jury das Gewinner-Mural.
Burger essen wie ein König – der HAWK-Student Jonas Fey macht das möglich. Für seine Burger-Spieße „Dynamik“ und „Krone“ freut sich der angehende Designer über den Pott: Design-Award 2019 in der Junior-Kategorie. Die Mischung aus Skulptur und Besteck steht als Ergebnis stellvertretend für die von Fey kombinierten Kompetenzfelder Metallgestaltung und Produktdesign. Die Jurybewertung sollte ihn darin bestärkt haben: Mit den Burger-Spießen ist „ein patentes Utensil“ gelungen, das dekorativ eine echte funktionale Verbesserung und damit „ein Beispiel für gutes Industriedesign“ darstellt.
In Hildesheim findet die erste digitale Themenwoche statt: Die Karriereleiter. Vorträge und Diskussionen übertragen die Veranstaltenden per Livestream auf Facebook und Instagram. An der abschließenden Podiumsdiskussion am Freitag, 27. September zum Thema „Ist Hildesheim fit für die Digitalisierung“ nimmt auch Prof. Stefan Wölwer als Spezialist für Interaction Design von der Fakultät Gestaltung teil. Hier beantwortet er als Einstimmung Fragen zur Digitalisierung, die er als „exponentiell beschleunigten Kulturwandel“ versteht.
Erstmals unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Martin Klaus, Studiendekan für Bau- und Holzingenieurwesen, übergab die HAWK die Abschlussurkunden der Fakultät Bauen und Erhalten in der historischen Aula in Hildesheim. Die besten Absolventinnen und Absolventen erhielten jeweils einen Buchpreis vom Institut für Prüfung und Forschung im Bauwesen e. V. (IPFB). Der Architekten- und Ingenieurverein Hildesheim e.V. (AIV) vergab zum ersten Mal einen Förderpreis an drei Absolvierende. Zusätzlich ehrte die Ingenieurkammer außerdem zwei Absolventinnen für ihre Mitarbeit in Hochschulgremien.
Die HAWK öffnet am bundesweiten Zukunftstag an den Standorten Hildesheim und Göttingen die Türen für Schulkinder. Der auch als Girls’ und Boys’ Day bezeichnete Tag findet dieses Jahr am Donnerstag, 26. April 2018, statt. Am Zukunftstag können die jungen Leute geschlechteruntypische Berufe kennenlernen. Mädchen entdecken Bereiche für sich, die eher untypisch für die Studien- und Berufsentscheidung junger Frauen sind. Genauso können Jungen Berufsfelder kennen lernen, in denen aktuell nur wenige Männer tätig sind.
„Es ist gut, wenn Mädchen und Jungen eine Chance haben, einmal heraus zu finden, was sie alles an beruflichen Möglichkeiten haben und zwar jenseits von Klischees, Stereotypen und vielleicht auch von Druck aus der Gesellschaft“, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte der HAWK Dr. Gesa C. Teichert. Insgesamt 20 Jungen und 52 Mädchen lernten an der Hochschule für ihr Geschlecht untypische Berufe kennen an den Standorten Hildesheim und Göttingen. Am Zukunftstag bietet die HAWK männerdominierte Bereiche ausschließlich für Mädchen an und typische Frauenberufe öffnet sie nur für Jungen.