Großer Besucherandrang zum zweiten Europäischen Tag der Restaurierung: Die HAWK-Werkstätten hatte ihre Türen für interessierte Besucher/innen geöffnet.
Sie hätten noch viel länger ihre Arbeit erklären können, mussten jedoch irgendwann die Räume abschließen: Die Werkstattleiter/innen und Studierenden der HAWK-Restaurierungsstudiengänge sind von dem regen Interesse am 2. Europäischen Tag der Restaurierung positiv überrascht worden. Rund 100 Besucher/innen kamen vorbei.
„Macht es einfach, auch mit Familie klappt das“, sagt Julia Masche, die inzwischen ihr eigenes und erfolgreiches Architekturbüro führt. Sie ist eine von zwölf HAWK-Gründerinnen, die jetzt in einer Roll-up-Ausstellung im Foyer des Gebäudes Goschentor in Hildesheim vorgestellt werden. Einige von ihnen sind bei der Eröffnung dabei und lassen sich als Role Model feiern und zwar von keiner Geringeren als Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz a.D. und Bundesministerin für Wirtschaft und Energie a.D. „Allen Respekt Ihrer Leistung“, betont Zypries vor rund 60 Besucherinnen und Besuchern.
Die Spannung in der Rasselmania ist in jeden Winkel hinein zu spüren: Kein Wunder, schließlich galt noch bis zu diesem Zeitpunkt strengste Geheimhaltung über die Inhalte des Bid Books. Mit dem haben sich Stadt und Landkreis Hildesheim als Kulturhauptstadt für das Jahr 2025 beworben. Jetzt wurden die Inhalte erstmalig vorgestellt – und auch der Anteil, den die Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim beigetragen hat.
Jedes Jahr ziehen HAWK-Studierende mit Stift und Skizzenbuch bewaffnet durch Hildesheim. An markanten Orten zeichnen sie Gebäude, Plätze und Sehenswürdigkeiten. Nun sind ausgewählte Arbeiten der vergangenen zwei Jahre in einer Ausstellung im HAWK-Gebäude Hohnsen 2 zu sehen.
„Womit wir ins Rennen gehen – das Bid Book und die Bewerbung 2025“ heißt die dritte Ausgabe der Pecha-Kucha-Reihe zur Bewerbung Hildesheims zur Kulturhauptstadt 2025. Aktuell ist vielen Einheimischen noch unklar, woran genau im Bewerbungsbüro im letzten Jahr gearbeitet wurde und was im Bewerbungsbuch, dem Bid Book, steht. Nun, da das Bid Book eingereicht wurde, informieren die zuständigen Büros aller Bewerberstädte die Öffentlichkeit. Hildesheim hat sich für das Pecha-Kucha-Format entschieden. Vertretende des Bewerbungsbüros und beteiligter Institutionen erzählen, was bisher passiert ist.
Studierende, die sich für die Gemeinschaft einsetzen, gibt es glücklicherweise seit jeher – an allen Hochschulen, an der HAWK, an allen HAWK-Fakultäten. Stellvertretend für alle Aktiven und als Dank an alle gerichtet, hat HAWK-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Dienel den HAWK-Preis 2016 an den Verein für studentische Angelegenheiten e.V. ( VestA) der Fakultät Bauen und Erhalten verliehen.
Kommt ein Studium infrage? Und wenn ja, welcher Studiengang trifft die eigenen Interessen und Fähigkeiten? An diesem Punkt beginnt für die meisten Interessierten die große Recherchearbeit. Was viele nicht wissen: Schon zu diesem frühen Zeitpunkt kann die Studienberatung von Hochschulen unterstützen. Kosten entstehen dabei nicht.
Neue Ideen für alte Hallen: Innerhalb eines Praxisprojekts der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten werden Architektur-Studierende nachhaltige Neukonzeptionen für die teils dringend sanierungsbedürftigen Gebäude des Aero-Clubs Hildesheim-Hannover e.V. entwerfen. Angedacht ist auch ein kleiner Wettbewerb, mit dem die besten Ideen für die Gebäude der 18 Studierenden-Teams prämiert werden. Das Lehrprojekt findet im Wintersemester 2019/20 statt und soll bereits vor Weihnachten erste Zwischenergebnisse bringen.