Fast alle Lehrenden und Beschäftigten der HAWK arbeiten zurzeit im Homeoffice. Wir fragen nach, wie das Arbeiten von zu Hause funktioniert und wie die Stimmung im Homeoffice ist. Nicole Hildebrand ist Teamassistentin bei HAWK plus. Sie ist beispielsweise verantwortlich für Veranstaltungs- und Raumpläne und Ansprechpartnerin für alle administrativen und organisatorischen Fragen bei HAWK plus.
Die derzeitige Situation in der Corona-Krise stellt unsere Gesellschaft vor viele neue Herausforderungen. Eine Ausnahmesituation für Familien und auch alleinerziehende Elternteile, deren Alltag auf den Kopf gestellt wird. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet online Möglichkeiten sich über staatliche Hilfen und Serviceangebote zu informieren, um diese Herausforderungen meistern zu können. Dabei ruft das Familienministerium alle dazu auf, wenn es möglich ist zu Hause zu bleiben und andere Wege zu finden, sich gegenseitig zu unterstützen.
Die Lehre an der HAWK findet im Sommersemester 2020 weiterhin und bis auf Weiteres grundsätzlich und soweit wie möglich online statt.
Aufgrund der Bedrohung durch das Coronavirus SARS-CoV-2 kommt es weltweit zu Engpässen bei der Produktion und der Verteilung von Desinfektionsmitteln auf Basis von Alkoholen oder anderen chemischen Substanzen. Selbst mit Unterstützung durch die Spirituosen- und Parfümhersteller reicht die Produktion kaum aus. Plasma könnte hingegen die menschliche Haut, verschiedenste Oberflächen und sogar die Luft ganz einfach mit Strom betrieben desinfizieren. Welche Geräte sich hierzu entwickeln ließen und auch sogar schon bald Realität sein könnten, erklärt Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl im Interview.
Die HAWK ist seit einiger Zeit im Homeoffice. Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeitende sind in einen neuen Arbeitsalltag gestartet und das in häuslicher Umgebung. Während manche damit schon Erfahrungen haben, stellt es andere vor große Fragen. Einige davon betreffen das Oberthema „Zu viel statisches Sitzen“ - das ist ungesund und kann wertvolle Lebenszeit kosten, wie Studien nachweisen.
Was muss ich verändern, wenn ich zu Hause arbeite was sind Gegenmaßnahmen, um ausreichend Bewegung zu bekommen und warum sollte ich keine elf Stunden am Stück sitzen?
Was geschieht mit Menschen in Tagesbetreuung, sei diese aus psychischen oder anderen Gründen, wenn sie zuhause bleiben müssen? Wie kann sozialpädagogische Familienhilfe in und mit überforderten Familien arbeiten? Was passiert in beengten und ohnehin von Gewalt und vielleicht auch Missbrauch geprägten Verhältnissen, wenn keine Möglichkeit der Intervention oder der Entlastung mehr besteht? Wie sollen die überlasteten Frauenhäuser reagieren, wie funktioniert Jugendhilfe? Findet Schwangerschaftskonfliktberatung statt? Was geschieht in Flüchtlingsunterkünften, wenn dort eine Infektion auftritt?
Die HAWK setzt zum Sommersemester 2020 das Videokonferenzsystem Zoom für die Online-Lehre in form von virtuellen Seminarräumen ein. Die folgenden Schritte zeigen Ihnen, wie Sie auf einem Windows-Rechner durchstarten können.
Studienalltag in Zeiten von Corona – wie geht es unseren HAWK-Studierenden am Standort Göttingen? Carla Paul ist 25 Jahre alt und seit 5 Jahren an der HAWK. Ihren Bachelor in Forstwirtschaft hat sie erfolgreich abgeschlossen, jetzt schreibt sie an ihrer Masterarbeit für den Studiengang Urbanes Baum- und Waldmanagement an der Fakultät Ressourcenmanagement der HAWK am Standort Göttingen.
Es hatten sich zwar schon einige Beschränkungen im Arbeitsbetrieb der HAWK abgezeichnet, aber dann war es doch überraschend, als nahezu allen der Zutritt zu den Gebäuden der HAWK untersagt wurde. „Aber wir sind natürlich sehr froh, dass die Hochschulleitung so schnell und konsequent allen Mitgliedern der Hochschule ermöglicht, bestmöglich den Anforderungen der aktuellen Lage zu begegnen“, so die Leiterin der Hornemann Instituts, Dr. Angela Weyer.
Mehr als 42.000 Menschen nahmen am Hackathon unter dem Hashtag #wirvsvirushack teil. Initiiert wurde die Aktion von der Bundesregierung. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft wurde 48 Stunden im digitalen Raum nach Lösungen für Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gesucht und insgesamt 1500 Projekte eingereicht. In einer Gruppe haben sich auch Lehrende, Alumni und Studierende der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim beteiligt. Herausgekommen ist die Idee zur App „Get it!“, die Menschen im Zuhause, Einzelhandel und Kurierdienste miteinander verknüpft.