„Am liebsten spüre ich nur das Gewicht meines Rucksackes und meine Füße auf dem Boden.“ Zeit in der Natur ist für Natalia Zoe Joelson besonders wichtig – sowohl im Job als auch in der Freizeit. Seit fast einem Jahr arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement und plant, zu promovieren. Sie untersucht im Rahmen des Forschungsprojektes „KLIMNEM“ (Klimawandel Nemoraler Wälder) patagonische Südbuchenwälder. Für Natalia bedeutet ihre Promotion in Deutschland eine große Umstellung: Ein neuer Arbeitsplatz, ein neues Zuhause und ganz andere Landschaft.
Anlässlich der internationalen Konferenz „Farbe und Gesundheit“ fand zum fünften Mal das HAWK-Farbdesignforum statt. Auf dieser Plattform präsentieren junge Studierende, Absolvierende und Design-Studios ihre Projekte einem größeren Publikum. Eine interdisziplinäre, auf Austausch basierende und nahbare Art ist dabei wichtig. Prof. Timo Rieke hat das Format im Jahr 2013 an der Fakultät Gestaltung der HAWK am Standort Hildesheim entwickelt.
Das Kompetenzfeld Farbdesign an der Fakultät Gestaltung der HAWK am Standort Hildesheim ist in ein Internationales Netzwerk an Wissenschaftler*innen und Gestalter*innen im Bereich Farbe eingebunden. Alle zwei Jahre stattfindende Tagungen des Deutschen Farbenzentrums verdeutlichen das. Die Tagung Ende August 2022 mit dem Thema „Farbe und Gesundheit“ fand an der Humboldt Universität auf Einladung von Prof. Dr. Olaf Müller statt. Zahlreiche Studierende aus verschiedenen Kompetenzfeldern der Fakultät Gestaltung beteiligten sich an der Organisation und der Exkursion.
Die Mitgliederversammlung des Deutschen Farbenzentrum e.V. Zentralinstitut für Farbe in Wissenschaft und Gestaltung (DFZ) an der Humboldt Universität zu Berlin wählte HAWK-Prof. Timo Rieke im Rahmen der internationalen Konferenz „Farbe und Gesundheit“ einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Mitvorstand sind Julia Hausmann aus Köln und Lina Schmidt, Absolventin der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim. Organisiert haben die Konferenz die Bergische Universität Wuppertal, die HAWK-Fakultät Gestaltung in Hildesheim und das DFZ.
Additive Fertigungsverfahren im Handwerk nutzbar zu machen, ist seit geraumer Zeit ein erklärtes Ziel, durch das sich kosten- und ressourcengünstigere sowie flexiblere Fertigungs- und Bestellverfahren ergeben können. In der Produktion schafft die Technologie teils größere Freiheiten – der innovative Charakter der Technologie liegt auf der Hand.
Studierende des Masterstudiengangs Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft der Fakultät Bauen und Erhalten besuchten das süditalienische Neapel, um Baudenkmale zu besichtigen, die nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurden. Dabei haben sie diese mit Hildesheimer Beispielen verglichen. Die Exkursion fand im Rahmen eines zweiwöchigen Blockseminars statt. Der Schwerpunkt der Lehrveranstaltung lag auf der Rekonstruktion von (teil-)zerstörten Sakral- und Profanbauten nach 1945 in Deutschland und Italien. Prof. Dr. Tiziana Caianiello leitete die Reise.
Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach hat den Gesundheitscampus Göttingen besucht. Lauterbach hob besonders die einzigartige regionale Kooperation der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen hervor, die als bundesweites Vorbild dienen sollte: „Der Gesundheitscampus hat mich sehr überzeugt. Das Konzept scheint schlüssig zu sein, praxisnahe Ausbildung an einem Fleck zusammenzubringen. Das ist insgesamt ein Weg, den man gehen muss.“