Die Corona-Krise stellt auch Mediziningenieurinnen und Mediziningenieure vor neue Herausforderungen. Ob Corona-Tests, Beatmungsgeräte, Atemschutz oder Tracking-Apps – für die Entwicklung und Herstellung dieser Produkte braucht es technisches, regulatorisches und medizinisches Know-how.
„Wir wollen die Akzeptanz für Masken stärken und dabei etwas Gutes tun.“ Um dem Mangel entgegenzuwirken, produzieren drei Studierende in Hildesheim wiederverwendbare Bedeckungen für Mund und Nase. Ihr Slogan: „Teile ein Lächeln, nicht den Virus.“ Mit den Erlösen unterstützt das Trio soziale Einrichtungen mit Mundbedeckungen. Auch die Kundschaft kann mit seiner Kaufentscheidung Bedürftige unterstützen: Wer vier auf einmal kauft, spendet zwei direkt an die Tafel Hildesheim.
Fast alle Lehrenden und Beschäftigten der HAWK arbeiten zurzeit im Homeoffice. Wir fragen nach, wie das Arbeiten von zu Hause funktioniert und wie die Stimmung im Homeoffice ist. Nicole Hildebrand ist Teamassistentin bei HAWK plus. Sie ist beispielsweise verantwortlich für Veranstaltungs- und Raumpläne und Ansprechpartnerin für alle administrativen und organisatorischen Fragen bei HAWK plus.
Die derzeitige Situation in der Corona-Krise stellt unsere Gesellschaft vor viele neue Herausforderungen. Eine Ausnahmesituation für Familien und auch alleinerziehende Elternteile, deren Alltag auf den Kopf gestellt wird. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet online Möglichkeiten sich über staatliche Hilfen und Serviceangebote zu informieren, um diese Herausforderungen meistern zu können. Dabei ruft das Familienministerium alle dazu auf, wenn es möglich ist zu Hause zu bleiben und andere Wege zu finden, sich gegenseitig zu unterstützen.
Die Lehre an der HAWK findet im Sommersemester 2020 weiterhin und bis auf Weiteres grundsätzlich und soweit wie möglich online statt.
Aufgrund der Bedrohung durch das Coronavirus SARS-CoV-2 kommt es weltweit zu Engpässen bei der Produktion und der Verteilung von Desinfektionsmitteln auf Basis von Alkoholen oder anderen chemischen Substanzen. Selbst mit Unterstützung durch die Spirituosen- und Parfümhersteller reicht die Produktion kaum aus. Plasma könnte hingegen die menschliche Haut, verschiedenste Oberflächen und sogar die Luft ganz einfach mit Strom betrieben desinfizieren. Welche Geräte sich hierzu entwickeln ließen und auch sogar schon bald Realität sein könnten, erklärt Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl im Interview.
Die HAWK ist seit einiger Zeit im Homeoffice. Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeitende sind in einen neuen Arbeitsalltag gestartet und das in häuslicher Umgebung. Während manche damit schon Erfahrungen haben, stellt es andere vor große Fragen. Einige davon betreffen das Oberthema „Zu viel statisches Sitzen“ - das ist ungesund und kann wertvolle Lebenszeit kosten, wie Studien nachweisen.
Was muss ich verändern, wenn ich zu Hause arbeite was sind Gegenmaßnahmen, um ausreichend Bewegung zu bekommen und warum sollte ich keine elf Stunden am Stück sitzen?
Was geschieht mit Menschen in Tagesbetreuung, sei diese aus psychischen oder anderen Gründen, wenn sie zuhause bleiben müssen? Wie kann sozialpädagogische Familienhilfe in und mit überforderten Familien arbeiten? Was passiert in beengten und ohnehin von Gewalt und vielleicht auch Missbrauch geprägten Verhältnissen, wenn keine Möglichkeit der Intervention oder der Entlastung mehr besteht? Wie sollen die überlasteten Frauenhäuser reagieren, wie funktioniert Jugendhilfe? Findet Schwangerschaftskonfliktberatung statt? Was geschieht in Flüchtlingsunterkünften, wenn dort eine Infektion auftritt?
Die HAWK setzt zum Sommersemester 2020 das Videokonferenzsystem Zoom für die Online-Lehre in form von virtuellen Seminarräumen ein. Die folgenden Schritte zeigen Ihnen, wie Sie auf einem Windows-Rechner durchstarten können.
Studienalltag in Zeiten von Corona – wie geht es unseren HAWK-Studierenden am Standort Göttingen? Carla Paul ist 25 Jahre alt und seit 5 Jahren an der HAWK. Ihren Bachelor in Forstwirtschaft hat sie erfolgreich abgeschlossen, jetzt schreibt sie an ihrer Masterarbeit für den Studiengang Urbanes Baum- und Waldmanagement an der Fakultät Ressourcenmanagement der HAWK am Standort Göttingen.