Die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten hat auch Studierende mit Kindern vor große Herausforderungen gestellt. Alexandra Köhler hat einen besonders kreativen Weg gefunden, Kinderbetreuung und Studium in Einklang zu bringen. Sie studiert im dritten Semester im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der HAWK in Hildesheim. Bei einem Projekt für das Seminar Medienpädagogik ließ sie ihre Kinder (7 und 11 Jahre) einfach „mithelfen“. Gemeinsam vertonten sie das Buch „Häschenschule“ von Albert Sixtus als Hörspiel. Hier berichtet sie von ihrer Idee und der Umsetzung:
„Es ist ein Trugschluss davon auszugehen, dass heute jedes Kind ein Smartphone oder einen Rechner besitzt – insbesondere in Brennpunktschulen ist die digitale Ausstattung der Schülerinnen und Schüler extrem unterschiedlich“, sagt Prof. Dr. Maria Busche-Baumann, Expertin für Schulsozialarbeit an der Hildesheimer HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Ihre Forderung ist: „Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie, in der die Schülerinnen und Schüler immer noch meist zu Hause bleiben müssen, ist die Aufgabe von Schulsozialarbeit im Blick zu haben, dass auch digitale Armut Realität ist."
Die Vereinbarkeit von Studium und Familie ist gerade in Zeiten von Corona eine große Herausforderung für die betroffenen Studierenden. Die Kindertagesbetreuung fällt größtenteils weg und auch das Arbeiten und Studieren im Homeoffice birgt neue Herausforderungen. Der Familienservice der HAWK möchte die Studierenden weiterhin bei diesen Herausforderungen unterstützen und richtet hierfür den ersten digitalen Familientreff ein.
Auch in diesem Jahr verteilt der Art Directors Club für Deutschland (ADC) seine begehrten Preise – erstmals in Form eines virtuellen Events vom 12. bis 15. Mai. Der ADC Wettbewerb gilt als der größte Kreativwettbewerb im deutschsprachigen Raum. Studios, Redaktionen, Unternehmen, Agenturen und Hochschulen reichen hier ihre Arbeiten ein. Gleiches gilt für den ADC Junior Wettbewerb, in dem Nachwuchskreative – auch Studierende der HAWK-Fakultät Gestaltung – auf sich aufmerksam machen.
Die Corona-Krise hat viele vor Herausforderungen gestellt. Unsere Studierenden trifft die Situation an vielen Stellen. Täglich erreichen uns Anrufe und E-Mails von Studierenden, die an ihre Grenzen kommen: Der Mini- oder Nebenjob fällt weg. Die Eltern sind in Kurzarbeit oder das Familienunternehmen steht plötzlich kurz vor der Insolvenz. Manche Studierende haben keine Familie und keinen finanziellen Rückhalt. Für viele Studierende bedeutet das, dass sie ihr Studium mit großen finanziellen Sorgen fortsetzen, es pausieren oder mithilfe von Darlehen finanzieren müssen.
Wer bereits über einen Bachelorabschluss im Bereich Soziale Arbeit oder Sozialpädagogik verfügt und sich für ein Masterstudium interessiert, kann sich bei Studiengangsleiterin Dr. Swantje Penke und online über das Angebot der HAWK in Holzminden informieren. Einen Einblick in Inhalte und Ziele des Studiengangs „Soziale Arbeit im sozialräumlichen Kontext“ gibt es unter: www.hawk.de/ma-soziale-arbeit-hol. Das Studium lässt sich sowohl in Vollzeit als auch in begleitender Berufstätigkeit absolvieren.
„Top Design zu fairen Preisen“: Das verspricht der Online-Marktplatz Studesign. Entwickelt hat ihn HAWK-Alumnus Gabriel Böker. Mit dieser Plattform möchte er dem Design-Nachwuchs den Einstieg in die Kreativbranche sowie kleineren Betrieben und Agenturen die Suche nach neuen Arbeitskräften erleichtern. Das oberste Ziel von Studesign besteht darin, eine für Auftraggebende wie Auftragnehmende faire Community aufzubauen.
In der Corona-Krise ist auch bei HAWK plus alles anders. HAWK plus-Kurse sind Lehrangebote rund um Sprachen und das Individuelle Profilstudium (IPS), unabhängig vom eigenen Studienfach. So treffen Studierende aus unterschiedlichsten Studiengängen von Soziale Arbeit bis Präzisionsmaschinenbau zusammen.
Wow, was für eine Zeit und was für eine Lernkurve! Eigentlich wollte ich schon immer mal eine meiner Vorlesungen in Online-Version machen, aber es gab immer viele gute Gründe, warum ich dafür keine Zeit hatte.
Tja, und wenn es sein soll, geht alles plötzlich ganz schnell und ich bin wie viele ziemlich begeistert WIE gut und einfach es funktioniert. Auch wenn das alles mal vorbei ist, werde ich bestimmt diese oder jene Vorlesung in Online-Version im Programm behalten.
Die Corona-Krise stellt auch Mediziningenieurinnen und Mediziningenieure vor neue Herausforderungen. Ob Corona-Tests, Beatmungsgeräte, Atemschutz oder Tracking-Apps – für die Entwicklung und Herstellung dieser Produkte braucht es technisches, regulatorisches und medizinisches Know-how.