„Können wir noch Massivholzprodukte und Holzwerkstoffe aus bereits geschädigten Buchen produzieren, ohne Festigkeitsverluste zu befürchten?“ Dieser Frage ging HAWK-Student Lennart Schotte in seiner Bachelorarbeit auf den Grund und überzeugte mit seinem Forschungsansatz und den Ergebnissen die Fachjury des Kompetenznetzes für Nachhaltige Holznutzung (NHN). Die Jury verlieh ihm im Rahmen der dreiteiligen Online-Veranstaltung „Forst und Holz – wie weiter?“ jetzt den NHN-Studienpreis als Krönung zu seinem akademischen Titel Bachelor of Science Forstwirtschaft der HAWK.
Das Forschungsprojekt VivAge an der HAWK analysierte Chancen von sozialen Dienstleistungen für alte Menschen auf landwirtschaftlichen Betrieben und setzte sich kritisch mit Erwartungen und Bedingungen auseinander. Die Ergebnisse sind nun in zwei Sammelbänden erschienen, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit ländlichen Räumen beschäftigen.
Studierende und Promovierende mit Familienverantwortung stehen weiter vor großen Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Studium oder Promotion und Familie. Während der Abschlussphase des Studiums und der Promotion kann sich dies noch einmal verschärfen.
Corona hat die Gesundheitsbranche vor neue Herausforderungen gestellt. In der logopädischen Versorgung mussten Therapeut*en ihre Arbeit wegen ausfallender Präsenztherapien plötzlich neu organisieren.
Die HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit in Göttingen arbeitet im Rahmen des Programms "Plasma for Life" mittlerweile mit 50 Partnerinnen und Partnern aus der Industrie sowie aus kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen. Mit diesen wird die HAWK in den "Optischen Technologiekompetenzen" Laser, Plasma und UV spannende Forschungs- und Entwicklungsprojekte jetzt und in naher Zukunft durchführen.
In Deutschland leisten Frauen den Großteil der beruflichen Care-Arbeit. Die Arbeit unter Coronavirus-Schutzbedingungen stellt Care-Arbeiter*innen vor noch größere Herausforderungen. Die Arbeitsbelastung steigt und die Verantwortung der Care-Berufe wächst, wenn auch die Unverzichtbarkeit der Fürsorgearbeit in der Coronavirus-Pandemie endlich sichtbar geworden ist. Neben der bezahlten Care-Arbeit hat die Pandemie auch Auswirkungen auf die unbezahlte Fürsorgearbeit, die sich ähnlich ungleich unter den Geschlechtern verteilt.