Im Unternehmen der eigenen Familie arbeiten – darüber hatte Michelle-Celestine Probst nie ernsthaft nachgedacht. Irgendetwas Kreatives wollte sie nach der Schule machen. „Die Idee kam mir erst durch mein Fachabitur, das ich im Bereich Wirtschaft gemacht habe“, erinnert sie sich. „Ich hatte schon viele Praktika woanders absolviert und wollte dann auch mal unser Familienunternehmen kennenlernen. Und das hat mir viel mehr Spaß gemacht, als ich vorher dachte.“
In Deutschland leisten Frauen den Großteil der beruflichen Care-Arbeit. Die Arbeit unter Coronavirus-Schutzbedingungen stellt Care-Arbeiter*innen vor noch größere Herausforderungen. Die Arbeitsbelastung steigt und die Verantwortung der Care-Berufe wächst, wenn auch die Unverzichtbarkeit der Fürsorgearbeit in der Coronavirus-Pandemie endlich sichtbar geworden ist. Neben der bezahlten Care-Arbeit hat die Pandemie auch Auswirkungen auf die unbezahlte Fürsorgearbeit, die sich ähnlich ungleich unter den Geschlechtern verteilt.
Technik, Kampagnen, Digitalisierung, Nachhaltigkeit – das alles und mehr bietet die Abschlussausstellung der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim. Über 100 Absolventinnen und Absolventen haben passende Lösungen zu Problemen und Herausforderungen der Zukunft entwickelt. Das gilt auch für die Ausstellung selbst, die sich in digitaler Form entdecken lässt. Die Fakultät stellt die Abschlussarbeiten des Bachelor- und Masterstudiums Gestaltung aus.
Weltweit sind Frauen in der Wissenschaft unterrepräsentiert, Deutschland liegt im europäischen Vergleich auf Platz 38 mit einem Frauenanteil von 28 Prozent. Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft macht jedes Jahr am 11. Februar darauf aufmerksam, wie wichtig die Rolle der Frauen in der Wissenschaft und Forschung ist. Es gilt, Frauen und Mädchen einen uneingeschränkten und gleichberechtigten Zugang zur Wissenschaft zu ermöglichen und ihre Beteiligung an der Wissenschaft zu fördern. Die HAWK engangiert sich etwa mit dem Zukunftstag und StartMINT.
Wir alle kennen es, denn wir machen es täglich: Wir „skippen“. Sei es das Kapitel im Buch, das Intro der Lieblingsserie oder die Werbung auf YouTube. Das Phänomen des Skippens, also des Überspringens von Inhalten, ist zu einem festen Bestandteil der modernen Medienlandschaft geworden. Aber was bedeutet es, innerhalb eines Wimpernschlags auf bestimmte Inhalte zu verzichten? Mit dieser Frage haben sich zwei Masterstudierende der Fakultät Gestaltung auseinandergesetzt – mit ihren Ergebnissen haben sie eine neue Vermittlungsform der wissenschaftlichen Arbeit entdeckt.
Eine virtuelle Baustelle für die Studierenden eines Baustudienganges als Lehrobjekt klingt nicht nur passend für die heutige Zeit, in der auch an der HAWK Studium und Lehre durch die Coronavirus-Pandemie aktuell fast ausschließlich digital stattfindet. Die Idee überzeugte auch eine Gutachtergruppe der zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover im Auftrag des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) als Projekt für die Förderlinie „Innovation plus“.
Studiengang BEng Elektrotechnik/Informationstechnik
Es waren exakt zwei Wochen, in denen HAWK-Studierende zwölf Tiny Houses in Australien, Brasilien, Finnland und Spanien planten. Was auf den ersten Blick wie eine Wette anmutet, ist mittlerweile Realität der Online-Lehre an Hochschulen. Trotz oder gerade wegen der Coronavirus-Pandemie haben 40 Studierende und sechs Lehrende der HAWK in Hildesheim und des British Columbia Institute of Technology (BCIT) in Kanada in fachübergreifenden Teams individuelle Lösungen gefunden, um, ohne ihren Arbeitsplatz zu verlassen, rund um den Globus Häuser zu entwerfen und das mit erstaunlichen Ergebnissen.
Zwei Möglichkeiten der Spezialisierung
Prof. Dr. Christoph Gerhard von der Göttinger HAWK-Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Gesundheit hat im Dezember 2020 ein neues Lehrbuch veröffentlicht.