Für unsere Gesellschaft ist sie unverzichtbar und trotzdem über die meiste Zeit unsichtbar, die Fürsorgearbeit. Sie ist ein Bereich, der eine hohe Arbeitsbelastung und Verantwortung für die Ausübenden darstellt. Gleichzeitig erhalten die „Care-Berufe“ zu wenig Wertschätzung, was sich etwa in der schlechten Bezahlung der Fachkräfte widerspiegelt. Weltweit übernehmen Frauen 80 Prozent der Care-Arbeit und somit auch hauptsächlich die negativen Konsequenzen. Auf diese Missverhältnisse soll der Equal Care Day aufmerksam machen.
Beim monatlichen Café International kochen Studierende und Teilnehmende der Deutschkurse gemeinsam. Dieses Mal gehört das Kochen jedoch zu einer Veranstaltungsreihe, welche die HAWK gemeinsam mit dem Team von MALOJA organisiert. HAWK open beteiligt sich mit vielen anderen Kooperationspartnern an der Planung des vom 26. bis 28. Juni in der Hildesheimer Nordstadt stattfindenden interkulturellen MALOJA-Festivals.
Wie fühlt es sich an, mit einer körperlichen Einschränkung zu leben? Wie lassen sich Gebäude möglichst klimafreundlich bauen? Diesen Fragen können Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe am Zukunftstag, Donnerstag, 26. März 2020, von 9:00 bis 12:30 Uhr an der HAWK in Holzminden nachgehen. Die Studienbereiche Soziale Arbeit und Bauen geben in Workshops ganz praktische Einblicke in ihre Arbeit.
Die Vereinsgebäude des Aero-Clubs Hildesheim-Hannover sind in die Jahre gekommen: Zu wenig Licht, zu wenig Platz und marode Dächer gehören zum Alltag der Freizeitpilotinnen und -piloten. Architekturstudierende der HAWK haben sich unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Alfred Breukelman ein Semester lang mit der Frage beschäftigt, wie die Flugzeughallen und das Clubhaus des Vereins moderner und attraktiver gestaltet werden könnten.
Wenn ich ein Unternehmen gründen will, stehe ich vor großen Hürden, noch höher sind sie, wenn ich einen Migrationshintergrund habe: Wohin kann ich mich wenden, wenn ich einen Business Plan erstellen muss, wer hilft mir über die Anfangsphase hinweg, wo finde ich die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in meinem Landkreis oder auch bundesweit? Diesen und anderen Fragen haben sich die HAWK-Projektleitung des Projekts Migrantische Ökonomie für ländliche Räume, kurz MIGOEK, an der HAWK Prof. Dr. Leonie Wagner und Prof. Dr. Jörg Lahner mit einem Forschungsteam gestellt.
Das Projekt MIGOEK „Migrantische Ökonomie für ländliche Kommunen“ hat erste Erfolgsgeschichten auf seiner Homepage veröffentlicht. Welche Wege sind andere Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund gegangen? Welche Erfahrungen haben sie auf dem Weg in die Selbstständigkeit gemacht? Gibt es gar ein Rezept für eine erfolgreiche Existenzgründung? All das und noch viele weitere spannende Einblicke in die individuellen Erfolgsstories migrantischer Gründerinnen und Gründer stehen ab sofort im Blog des Projekts.
„Wir erarbeiten in der Plasmaforschung Lösungen, die von der Gesellschaft gefragt und auch wirtschaftlich verwertbar sind“, sagte HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy bei der Eröffnung des jüngsten Workshops zum Forschungsschwerpunkt „Plasma for Life“ an der Fakultät Naturwissenschaften und Technik am Standort Göttingen. Im Bereich Plasma seien die Forschenden immer für die Menschen ‚unterwegs‘ - vor allem viel im Bereich der Medizin - und an wichtigen gesellschaftlichen Fragestellungen beteiligt, betonte Hudy die Relevanz des Forschungsschwerpunktes.
Dass sie einmal ihre Leidenschaft für das Programmieren entdecken würde, ahnt Madeline Ebeling zu Beginn ihres Studiums selbst nicht. Weil sie als Schülerin viel und gerne zeichnet, beginnt sie ihr Gestaltungsstudium an der HAWK im Kompetenzfeld Grafikdesign. Doch Ebeling ist auch neugierig auf andere Bereiche in der Gestaltung und macht bald erste Erfahrungen im Programmieren. „Ich war mir nicht sicher, ob ich das kann. Und dann im ersten Semester habe ich einfach Programmieren ausprobiert und ich konnte es. Das war einfach ein unglaublich gutes Gefühl“, erinnert sie sich.
In Syrien beschäftigte sich Abdulraheem Salaymeh mit der Exploration von Öl- und Gasfeldern. In Deutschland hat er seinem Masterabschluss im Fach „Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien“ gemacht. Diese 180-Grad-Wende schaffte er mit so guten Studienleistungen, dass er nun mit dem Preis des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD-Preis) der HAWK ausgezeichnet wurde. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wurde ihm in Göttingen durch Kathrin Baumgarten, Mitarbeiterin im Akademischen Auslandsamt der HAWK und Prof. Dr.-Ing. Stefan Holler übergeben.
Für ein halbes Jahr dank Erasmus-Förderung raus aus Hildesheim: Zwei Studentinnen der HAWK berichten in kurzen Interviews über ihre Erfahrungen im EU-Ausland. Birke Schult (ELP Bachelor) und Ana de Zibiaurre Racis (Soziale Arbeit, Bachelor) sind an der HAWK in Hildesheim eingeschrieben, und leben am jeweils anderen Ende von Europa, rund 3000 km voneinander entfernt: Ana ist im andalusischen Huelva, einer kleinen Küstenstadt nahe der Grenze zu Portugal. Birke studiert an der Uni in Vilnius, der litauischen Hauptstadt im Baltikum.