Reale Projekte sind spannend, vor allem, wenn es um Bücher geht, denn am Ende hält man das Ergebnis in den Händen und kann es als gedrucktes Werk der Öffentlichkeit präsentieren. Das gilt auch für die Publikation „Matters Of Communication – Formen und Materialitäten gestalteter Kommunikation“, das jetzt im Transcript Verlag erschienen ist und die Vorträge der gleichnamigen Konferenz aufbereitet hat.
Sie verfolgen ab sofort gemeinsame Ziele: Die Kaiserhausstiftung Heinz Geyer und die Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim haben sich darauf verständigt, fortan zusammen die Kunst und Kultur zu stärken. Die Maßnahmen dazu bestimmt ein Kooperationsvertrag, den beide Institutionen zunächst für die Dauer von fünf Jahren vereinbart haben. Die Basis bildet die Auslobung von 25.000 Euro durch die Kaiserhausstiftung an die Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim. Das soll zukünftig Projekt- und Konzeptarbeiten insbesondere in Stadt und Landkreis Hildesheim voranbringen.
Es war ein Novum in vielerlei Hinsicht: Die Verleihung des Förderpreises der Kemper-Stiftung 2020 wurde zum ersten Mal im Rahmen der Online-Tagung „Practice meets Campus“ an der HAWK in Holzminden und nicht wie sonst live auf der Expo Real, der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa, verliehen. Aber auch ohne tosenden Applaus und große Bühne war den Preisträgerinnen und Preisträgern die Anerkennung ihres Publikums sicher. Die glücklichen Preisträgerinnen und Preisträger wurden vorab benachrichtigt und stellten sich und ihre Arbeit per Video kurz vor.
Wer hätte das geahnt? Der Tod ist ein echter Tierfreund. Jedenfalls in den Comics und Illustrationen von Jenny Hefczyc, vor allem im Internet und in Szenekreisen besser bekannt als Jenny Jinya. Seit ihrem 12. Lebensjahr zeichnet und veröffentlicht die überzeugte Tierschützerin Illustrationen und Comics. Doch mit „Loving Reaper“, einem tierlieben Sensenmann, trifft sie Herz und Zeitgeist gleichermaßen. Direkt nachdem sie ihren ersten Comic mit dem sanftmütigen Tierfreund veröffentlichte, ging er viral. Der Erfolg blieb nicht unbemerkt – jetzt ist das erste Comic-Heft veröffentlicht.
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert seit Oktober ein gemeinsames Projekt der HAWK am Standort Göttingen mit der RWTH Aachen und den Firmen Tigres GmbH und Ecocoat GmbH mit 750 000 Euro. Im Projekt „Plasmahybrid“ der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie um Prof. Dr. Wolfgang Viöl wird ein aufschmelz- und umformbarer Carbonfaserwerkstoff mittels Kaltplasmaspritzen hergestellt. Dabei wird ein Thermoplastpolymer (ein schmelzbarer Kunststoff, der die Fasern im Verbund zusammenhält) mit einer Plasmadüse direkt auf die Fasern gebracht.
„Mit 120 Stipendien hat die HAWK in diesem Jahr die bisherige Höchstmarke gehalten“, betonte HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy bei der virtuellen Feier zur Übergabe der diesjährigen Deutschlandstipendien. „Wir sind stolz darauf, so viele Studierende unterstützen zu können und wir sind den Stifterinnen und Stiftern dankbar, die dies ermöglichen – insbesondere in dieser schwierigen Zeit.“
Ende Oktober wird entschieden sein, welche Stadt europäische Kulturhauptstadt 2025 sein soll.
Mit dabei für die Hildesheim-2025-Bewerbung ist auch ein Werbefilm. Die Idee und das Konzept dazu haben HAWK-Studierende und ihr Dozent entwickelt. Gedreht wurde er von einer Berliner Filmproduktion (siehe /de/newsportal/pressemeldungen/einmal-luft-am-echten-filmset-schnuppern) - mit vielen Hildesheimer/inne/n und helfenden HAWK-Studierenden am Moritzberg, in einer Cafe-Bar.
„Erzähle von Deinem Europa in Hildesheim“ forderte der Freundeskreis Kulturhauptstadt Hildesheim 2025 auf. Dafür mobilisierte er mit einer „Sommerschule“ Menschen zwischen 14 und 24 Jahren zum Mitmachen. Knapp 50 Beiträge sind eingereicht worden: „Von der 9. Klasse bis zur HAWK“, sagt Mitinitiator Hartmut Reichardt vom Freundeskreis. Den ersten Platz belegt die HAWK-Master-Studentin Leonie Drescher mit einem Bildband über die Hildesheimer Rap-Szene.
Besondere Zeiten, brauchen besondere Lösungen, dachten sich die beiden HAWK-Studentinnen Milena Del Duca und Christine Schwarzenberg. Damit auch ihr Studium trotz der Corona-Pandemie mit einer würdigen Abschlussfeier im großen Rahmen gekrönt werden konnte, fragten die beiden Absolventinnen des Masterstudienganges Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft an der HAWK-Fakultät Bauen und Erhalten kurzerhand bei der Kirchengemeinde St. Michaelis an, ob das Weltkulturerbe dafür zur Verfügung stehen würde.