Die Kemper-Stiftung für Immobilienlehre und -forschung hat zum sechsten Mal die Förderpreise für die besten Bachelor- und Masterarbeiten der Studienbereiche Bauen und Immobilienwirtschaft an der HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden verliehen. Wie bereits im letzten Jahr nutzten die Verantwortlichen hierfür die Bühne des Online-Kongresses „Practice meets Campus“. Dabei verlieh die Stiftung zum ersten Mal vier Preise statt wie zuvor zwei: jeweils für die besten Bachelor- und Masterarbeiten der beiden Studienbereiche.
Während viele Industrienationen seit Jahren Logopädie als akademisches Berufsfeld verstehen, setzte Deutschland zur Ausbildung von Sprachtherapeut*innen bis zur Jahrtausendwende exklusiv auf berufspraktische Schulen. Die Akademisierung des Fachgebiets begann in Deutschland vor 20 Jahren unter anderem an der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit am Standort Hildesheim. Sie gründete den damals deutschlandweit einzigartigen Modellstudiengang Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie. Als erste Professorin für Logopädie startete Prof. Dr. Ulla Beushausen in ihre Lehr- und Forschungstätigkeit.
Beim diesjährigen Fachtag Kindheitspädagogik an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen standen „Lernwerkstätten als Bildungsorte“ im Mittelpunkt. Etwa 150 Fachkräfte schalteten sich aus ganz Deutschland zu der reinen Online-Veranstaltung dazu. In diesem Rahmen wurde auch die neue Lernwerkstatt der HAWK vorgestellt, die die Hochschule in Kooperation mit der Stadt Hildesheim betreibt.
Dr. Christoph Gerhard, Professor für Physik und Instrumentelle Analytik an der HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit, lehrt im laufenden akademischen Jahr (2021-2022) als Gastprofessor am Polytechnikum Mailand (Politecnico di Milano). Seine Vorlesung „Advanced Topics in Engineering Physics – Plasma Physics and Technology“ richtet sich hierbei an Masterstudierende des dortigen Studiengangs „Engineering Physics“.
Kaum eine Stilrichtung in der Architektur ist so umstritten wie der Brutalismus. Sollten die „Betonklötze“ der 60er und 70er Jahre einfach abgerissen oder – ganz im Gegenteil – unter Denkmalschutz gestellt werden? Auch Patricia Huperz, Masterstudentin der Architektur an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, musste sich erst in ein ganz bestimmtes Gebäude „verlieben“, um die Faszination an der Brutalismus-Architektur nachvollziehen zu können.