16 Wochen Zeit hatten die Studierenden von der Idee bis zur Abgabe ihrer Bachelor- oder Masterthesis. Vier von 79 Absolventinnen und Absolventen haben im Wintersemester 2019/2020 eine besonders gute Abschlussarbeit produziert – sie alle ehrte die Fakultät Gestaltung der HAWK jetzt mit Preisen. Im Rahmen der Finissage der Abschlussausstellung gab es die Verleihung des Olaf Levonen-Preises, des Mea-ProTecc-Preises und des Bertram-Meyer-Preises. Außerdem erschien der Ausstellungskatalog und darüber hinaus eine Webseite, die sämtliche Bachelor- und Masterarbeiten von 2012 bis heute zeigt.
Bei Passant/inn/en sorgt der Zug aus HAWK-Studierenden, der am Vormittag über den Hohnsen und durch die Renatastraße zieht, wohl für einige Verwunderung. Da wird ein Papp-Pinguin neben einer übergroßen Spritze und einem riesigen Mops-Kopf durch die Straßen getragen. Was auf den ersten Blick wie ein etwas skurriler Karnevalsumzug aussieht, ist ein Projekt von Erstsemestern des Studiengangs Gestaltung.
Sie haben es geschafft: Insgesamt freuten sich 79 Absolventinnen und Absolventen der HAWK-Fakultät Gestaltung in Hildesheim über ihren Abschluss. 24-mal überreichte die Fakultät den Titel Master of Arts und 55-mal den Titel Bachelor of Arts. In der anschließenden Vernissage lassen sich ab sofort die Abschlussarbeiten im Rahmen von zwei Ausstellungen besichtigen. Die Ausstellung öffnet noch bis Freitag, 24. Januar.
Modernisierung der Lehrpläne, neue Professorinnen und Professoren sowie eine zusätzliche Studienanfangszeit: Im Studienbereich Bauen an der HAWK in Holzminden tut sich zurzeit Einiges. Zum Jahreswechsel ziehen Angehörige des Studienbereichs Bilanz und werfen einen Blick in die Zukunft.
Naturwissenschaften, Technik und Innovation können jedes Geschlecht faszinieren und dazu inspirieren, die Welt weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund setzt sich die HAWK dafür ein, dass sich alle Geschlechter fernab von Rollenzuschreibungen in den Studiengängen mit Bezug zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fest etablieren. Nathalie Hilmer, Jasmin Friedrich, Henrike Drengemann und Victoria Vogt studieren Mediziningenieurwesen, Laser- und Plasmatechnologie, Restaurierung und Bauingenieurwesen – sie stellen vor, wie sich das Studium anfühlt und was es ihnen bedeutet.
Das kleine Team des Hornemann Instituts sieht auf ein sehr arbeitsintensives und erfolgreiches Jahr 2019 zurück: Es baute die Aktivitäten für den weltweiten Wissenstransfer im Bereich Erhaltung von Kulturgut inhaltlich aus und verstetigte sie technisch. Zudem gewinnt die Arbeit des Hornemann Instituts immer mehr an Bedeutung für die Lehre und Weiterbildung der Restaurierungsstudiengänge des HAWK.
Die Internationale Lichtkunst Biennale EVI Lichtungen zeigt 19 Lichtkünstlerinnen und Lichtkünstler aus der ganzen Welt und fördert interessierten Nachwuchs. So wird auch Verena Witthuhn, Studentin an der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim, mit einer Arbeit teilnehmen. Mit ihrer Lichtinstallation „Regenerative Realität“ konnte sie Festivalleiter und Kurator Klaus Wilhelm überzeugen. Ein Lichtkunstworkshop an der HAWK in Hildesheim unter der Leitung von Prof. Dr. Paul Schmitz und Jan Obornik hat sie zur ihrer Idee inspiriert.
Beim Festakt der HAWK am Standort Holzminden haben HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy und Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl den HAWK-Preis und 120 Deutschlandstipendien feierlich verliehen. Prof. Dr. Dieter Grommas und die Studierenden der drei HAWK-Standorte freuten sich riesig über die Ehrung und die Unterstützung. HAWK-TV war zudem live per Youtube-Stream dabei.
Wie sieht die Kreativagentur von morgen aus? Eine Antwort erhalten die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung „From Fake to Funk“ der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim eine Woche lang auf dem Campus Weinberg. An sechs interaktiven Ständen präsentieren Masterstudierende des Seminars „Team und Strategie“, wie New Work im Zeitalter der Digitalisierung in Zukunft aussehen kann. Mit diesem thematischen Fokus ist die Ausstellung in Deutschland eine Seltenheit.
Sie tun es freiwillig und zusätzlich zum obligatorischen Lernstoff: Zwanzig Auszubildende aus dem Raum Holzminden wollen wissen, wie E-Commerce geht und wie sie zum Beispiel einen Online-Shop betreiben können. Sie lernen Berufe wie Einzelhandels- oder Industriekauffrau oder -kaufmann in regionalen Unternehmen und an der BBS Holzminden und sie gehören zu der ersten Gruppe, die jetzt an dem Pilotprojekt „Online Vertriebskanäle nutzen“ teilnimmt.