Als erstes wissenschaftliches Projekt in Deutschland befasste sich JADE (Jobcoaching zur Arbeitsplatzsicherung Definieren und Evaluieren) an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der HAWK über drei Jahre und fünf Monate mit Jobcoaching als Maßnahme zur Arbeitsplatzsicherung von Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung. Ende Februar 2020, vor den Coronavirus-Kontaktsperren, präsentierte das Forschungsteam die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanzierten Forschungsprojekts auf dem Jobcoaching-Kongress in Münster.
Die Corona-Krise hat viele vor Herausforderungen gestellt. Unsere Studierenden trifft die Situation an vielen Stellen. Täglich erreichen uns Anrufe und E-Mails von Studierenden, die an ihre Grenzen kommen: Der Mini- oder Nebenjob fällt weg. Die Eltern sind in Kurzarbeit oder das Familienunternehmen steht plötzlich kurz vor der Insolvenz. Manche Studierende haben keine Familie und keinen finanziellen Rückhalt. Für viele Studierende bedeutet das, dass sie ihr Studium mit großen finanziellen Sorgen fortsetzen, es pausieren oder mithilfe von Darlehen finanzieren müssen.
In seinem Werk "Schokoalde für alle" betrachet HAWK-Professor Dr. Lutz Finkeldey kritisch die Spannungsfelder von Mensch, Wachstum, Umwelt und Macht. Dazu nutzt er "44 sperrige Skizzen".
„Interdisziplinarität ist eine wichtige und noch zu wenig geförderte Fähigkeit, die am Gesundheitscampus Göttingen gelebt und umgesetzt wird, weshalb ich mich hier sehr wohl fühle.“ Seit März 2020 arbeitet Dr. Melanie Misamer als Verwalterin der Professur für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen des Gesundheitscampus, einer Kooperation zwischen der HAWK und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).
Vier von zehn Menschen leiden nach einem Schlaganfall an Schwierigkeiten, sich sprachlich auszudrücken oder Sprache zu verstehen. Die Logpädie behandelt die Probleme in Sprache, Kommunikation und Teilhabe bei einer sogenannten Aphasie bislang mit konventioneller, im direkten Austausch stattfindender logopädischer Therapie. Erstmalig soll es im Rahmen des Projektes "TELL", bei dem die HAWK eine Partnerin ist, nun eine strukturierte, logopädische Intervention in Einzel- und Gruppensetting als Teletherapie geben.
Das letzte Schreiben der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) verkündet es offiziell: Die Kommission akkreditiert den Bachelor- und Masterstudiengang "Gestaltung" der HAWK in Hildesheim mit dem Abschlüssen Bachelor of Arts und Master of Arts für die Dauer von sieben Jahren – und zwar ganz ohne Auflagen. Natürlich arbeitet das Dekanat trotzdem weiter an der Verbesserung beider Studiengänge. Dabei nimmt es etwa die Prüfungsordnung, die Forschung und auch die Internationalisierung in den Blick.
Normalerweise stellen sich die verschiedenen Einrichtungen und Angebote der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen den neuen Erstsemesterstudierenden persönlich vor. Beim traditionellen „Markt der Möglichkeiten“ zum Semesterstart informieren sie in geselliger Zusammenkunft und beantworten Fragen von Angesicht zu Angesicht. Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie hat die Hochschule die Veranstaltung jetzt kurzerhand in das Videokonferenzsystem Zoom verlegt.
Wer bereits über einen Bachelorabschluss im Bereich Soziale Arbeit oder Sozialpädagogik verfügt und sich für ein Masterstudium interessiert, kann sich bei Studiengangsleiterin Dr. Swantje Penke und online über das Angebot der HAWK in Holzminden informieren. Einen Einblick in Inhalte und Ziele des Studiengangs „Soziale Arbeit im sozialräumlichen Kontext“ gibt es unter: www.hawk.de/ma-soziale-arbeit-hol. Das Studium lässt sich sowohl in Vollzeit als auch in begleitender Berufstätigkeit absolvieren.
In Ländern wie China wurde es bereits dokumentiert: Die Zahl hilfesuchender Frauen nach häuslicher Gewalt nahm sprunghaft zu. Diese beunruhigende Folge der Isolationsmaßnahmen könnte nun auch Deutschland treffen. Insbesondere Frauen und Kinder sind einem erhöhten Gewaltrisiko in Partnerschaften und Familien ausgesetzt.
In der Bildungsakademie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) absolviert ein Teil der Auszubildenden der Pflege sowie alle Auszubildenden der Physiotherapie und Logopädie am Gesundheitscampus Göttingen (GCG) ein Studium, das in die Ausbildung integriert ist. Der Gesundheitscampus Göttingen ist ein Kooperationsprojekt der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen.