2004 brannte es in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar. Viele Bücher wurden beschädigt, einige vollständig zerstört. Diese sogenannten „Aschebücher“ bereichern jetzt die aktuelle HAWK-Ausstellung „Bücher erhalten – Hildesheimer Studierende erproben Strategie“ im Roemer- und Pelizaeus-Museum. Aus Weimar übernahm die Hochschule nicht nur die Leihgaben für ihre Ausstellung, sondern auch Strategien zur Mengenerhaltung von Büchern.
„Nour, ist hier noch frei?“, HAWK-Dozentin Annli von Alvensleben fragt das braunhaarige Mädchen aus Syrien. „Nein, frag doch Jaaid“, antwortet Nour und zeigt auf den Jungen an ihrer linken Seite. Sie steht in einem Kreis mit 15 geflüchteten Jugendlichen und 15 HAWK-Studierenden der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit im Probenraum des Theaters für Niedersachsen (TfN).
Er steht als edler und heimischer Tropfen im Besucherzentrum Welterbe Hildesheim zum Verkauf bereit: Der „Hildesheimer Rumtreiber“. Die 49-prozentige Spirituose ist eine Mischung aus Rums von Jamaica, Martinique und Trinidad und kann in einer 0,5- und 0,7-Liter-Flasche erworben werden. Das neue Hildesheim-Souvenir, eine Idee der Stadt, entstand in Kooperation zwischen HAWK und dem Hildesheim Marketing GmbH mit dem Gasthaus im Brühl.
Der diesjährige DAAD-Preis geht an Yun Yao Wang aus China. Die Designstudentin freute sich sehr über die Auszeichnung, die ihr an der Fakultät Gestaltung von Studiendekanin Prof. Barbara Kotte und Annika Kerknawi (Akademisches Auslandsamt der HAWK) verliehen wurde. „Ich freue mich sehr, dass wir den DAAD-Preis an die Fakultät holen konnten“, sagte Kotte, und betonte, dass internationale Studierende unheimlich wichtig für die HAWK seien: „Wir bewegen uns in einem internationalen Markt, und internationale Studierende bringen den Input der Welt zu uns nach Hildesheim.“
Die HAWK hat einen neuen Präsidenten gewählt. Einstimmig hat sich der Hochschul-Senat heute für den bisherigen Hauptamtlichen Vizepräsidenten und Geschäftsführenden Präsidenten, Dr. Marc Hudy, entschieden und ihm damit sein Vertrauen ausgesprochen. Eine Findungskommission, bestehend aus drei Mitgliedern des Hochschulrates, drei Mitgliedern des Senats und einer beratenden Vertreterin des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums (MWK), hatte Hudy zuvor vorgeschlagen, nachdem sich insgesamt sechs Bewerber vorgestellt hatten.