Alle zwei bis drei Jahre treffen sich Fachleute aus allen Erdteilen, um über die Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der Herstellung von Gebrauchsgütern, Baustoffen und vielen anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs zu diskutieren. Veranstaltet von der vor rund 20 Jahren gegründeten World Bamboo Association mit Sitz in San Francisco, USA trafen sich im August ca. 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 50 Ländern zum 11. World Bamboo Congress (WBC) in Xalapa, Mexiko. Deutschland wurde dabei von Professor Wolfgang Rettberg von der HAWK in Holzminden vertreten.
Rund 50 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet haben jetzt an der vierten Fachtagung des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) teilgenommen. In diesem Jahr ging es um das Thema „Gehen oder Bleiben? Was Jugendliche im ländlichen Raum hält“. Zwei Tage lang diskutierten hierzu die Teilnehmenden in der Georg-von-Langen-Schule Berufsbildende Schule in Holzminden über die regionale Bindung von Landjugendlichen. Die Tagung wird gefördert mit Mitteln für wissenschaftliche Veranstaltungen des Landes Niedersachsen aus der Förderung PRO*Niedersachsen.
„Seien Sie neugierig“, rief HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy die Erstsemester bei der feierlichen Begrüßung in der HAWK am Standort Göttingen auf. Frei zitiert nach Albert Einstein, der einmal von sich sagte, er sei nicht besonders begabt, sondern zeichne sich durch eine große nicht endende Neugier aus, sollten auch die jungen Leute den Mut haben, zu fragen und so vom großen Wissen ihrer Professorinnen und Professoren profitieren. „Es sind Koryphäen auf ihrem Gebiet, deshalb haben wir sie berufen“, so Hudy.