Digital Farming, also der Einsatz von Robotern, künstlicher Intelligenz und Big Data, könnte in Zukunft unsere Ernährung sichern und gleichzeitig Umwelt und Ressourcen schonen. Im Forschungsprojekt PRo-MAPPER unter der Leitung von HAWK-Professor Dr. Thomas Linkugel soll durch interdisziplinäre Zusammenarbeit ein vollautomatisierter Pflanzroboter weiterentwickelt werden. Dieser könnte in Zukunft nicht nur Aussaat, Bewässerung, Düngung und Unkrautkontrolle übernehmen.
So langsam beginnen sich Schweißtropfen auf der Stirn von William Tessin zu bilden. Der schwere Klumpen vor ihm, den er gerade durchknetet, ist aus Ton. Mit dem soll heute die geometrische Form gedruckt werden, die Franziska Goertz im Computer entworfen hat. Die beiden gehören zu den insgesamt fünf Studierenden, die in der freien Werkstatt des Kompetenzfelds Produktdesign erforschen, was möglich ist mit einem 3D-Drucker, der statt mit Kunststoff mit Ton gefüllt wird.
Im Studiengang Medizintechnik am Gesundheitscampus Göttingen, einem Kooperationsprojekt der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, haben die ersten Studierenden erfolgreich ihr Bachelorstudium abgeschlossen. Corinna Kellner und Lieljan El Attar haben mit den Bachelor of Engineering (BEng) als erste Absolventinnen ihre Bachelorurkunden für diesen Studiengang erhalten.
Seit 2015 unterstützt die HAWK Studieninteressierte und Studierende mit Fluchthintergrund mit speziellen Angeboten. Aus dem ersten Beratungsangebot HAWK open ist seitdem eine Vielzahl von Projekten entstanden. Geflüchtete und andere internationale Studierende können an der HAWK von der Studienvorbereitung bis zum Übergang in den Beruf Hilfe in Anspruch nehmen. Dieses Gesamtkonzept wurde nun vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen der Fachkonferenz „Fünf Jahre Hochschulprogramme für Geflüchtete“ mit dem Hochschul-Integrationspreis ausgezeichnet.
Kurzfristige Schmerzen direkt nach Operationen sind ganz normal, aber bei Menschen mit Risikofaktoren können diese ganz schnell chronisch werden. Das neue Innovationsfondsprojekt der Deutschen Schmerzgesellschaft „POET-Pain“ setzt genau hier an: Eine bessere Schmerz-Versorgung soll bereits im Krankenhaus mit individuell zugeschnittenen, multiprofessionellen Therapieplänen ansetzen und nach Entlassung weitergeführt werden. Dazu greift sie auch auf die Fachexpertise der HAWK im Bereich Physiotherapie zurück.
An was genau forscht eigentlich die HAWK? Ausgehend von dieser Frage ist eine umfangreiche Datenbank entstanden, um eine schnelle öffentlich sichtbare Übersicht zu schaffen. „Die HAWK zählt zu einer der wenigen Hochschulen, die schon ein komplettes Forschungsinformationssystem aufgebaut haben“, so Prof. apl. Prof. Dr. Wolfang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer, nicht ohne Stolz.