Profilbildung: Der Studiengang setzt zur inhaltlichen Orientierung zwei Schwerpunkte
1: Soziale Arbeit in der Lebensphase Kindheit und Jugend
Dieser Profilbereich fokussiert die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, insbesondere in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe. Im Austausch mit der Kindheitspädagogik werden Kompetenzen zu sozialer Diversität, Inklusion, unterschiedlichen Entwicklungsprofilen, Mehrsprachigkeit sowie Armut und Ungleichheit vermittelt. Die Studienvertiefung „KiMsta – Kinder mit Missbrauchserfahrung stabilisieren” bietet spezifisches, anwendungsorientiertes Wissen in diesem Bereich und wird auch mit einem Zertifikat bescheinigt.
2. Soziale Arbeit mit Erwachsenen
Der zweite Profilbereich konzentriert sich auf die Soziale Arbeit mit Erwachsenen sowie die Arbeit im Sozialraum. Dazu gehören Bereiche wie Altenhilfe, Behindertenhilfe, Gemeinwesenarbeit und die Unterstützung benachteiligter Zielgruppen wie Geflüchtete oder wohnungslose Menschen. Der Bereich umfasst auch sozial- und sozialversicherungsrechtliche Grundlagen, Stadt- und Sozialplanung, gemeinwohlorientiertes Management und den Einsatz digitaler Instrumente.
Ein vielfältiges Studium mit enger Anbindung an die Praxis
Der Studiengang Soziale Arbeit bietet seinen Studierenden eine wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisorientierte Profilbildung für alle Berufsfelder der Sozialen Arbeit. Neue Entwicklungen in Staat und Gesellschaft werden aufgegriffen und im Studienverlauf abgebildet.
Im Studiengang sind umfangreiche berufspraktische Studieninhalte integriert, die insgesamt bis zu einem halben Jahr auf ein späteres Berufspraktikum angerechnet werden können. Im Anschluss an das Bachelorstudium kann ein mindestens halbjähriges Berufspraktikum absolviert werden, das die Voraussetzung für die Staatliche Anerkennung bildet.
Grundsätzlich kann das Studium auch als Teilzeitstudium absolviert werden, wenn dies aufgrund von Berufstätigkeit oder Familientätigkeit erforderlich ist.