Die Werkschau zog in ihrer Wintervariante erneut rund 3000 Interessierte in die Fakultät Gestaltung der HAWK am Standort Hildesheim. Der Fokus lag auf den fast 90 Abschlussarbeiten aus den Bachelor- und Masterstudiengängen der Gestaltung. Dazu kamen zahlreiche Installationen, Aktionen und Ausstellungen auf Initiative der Studierenden wie auch der Lehrenden. Das Endergebnis waren 4 Häuser auf dem Campus Weinberg, die tiefe Einblicke in das Schaffen, die Lehre sowie die Berufsbilder der Kreativbranche boten.
Die Freude ist riesig – ein studentisches Team des Kurses „Activation Advertising“ der HAWK-Fakultät Gestaltung hat es ins Finale des renommierten GWA Junior Agency Award geschafft. In Zusammenarbeit mit der Hamburger Agentur Accenture Song als Partner haben die Studierenden unter der Leitung von Prof. Mathias Rebmann Social Media-Kommunikation für den Kunden ALDI Nord entwickelt und präsentiert.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Förderung des Projekts CAPTAIN (Auflösung des Akronyms: Local endoscopy-based intervention for pancreatic carcinoma; offizieller deutscher Titel: „Lokale Endoskopie-basierte Intervention beim Pankreaskarzinom“) mit 2 Millionen Euro über einen Zeitraum von rund 3 Jahren genehmigt. Das Ziel des Projekts besteht darin, eine miniaturisierte Endoskopieplattform zu entwickeln, um Bauchspeicheldrüsenkrebs, also eine Krebserkrankung des Pankreas, in Zukunft präziser diagnostizieren und therapieren zu können.
Endlich genau wissen, wo die energetischen Schwachstellen liegen: 9 Betrieben im Landkreis Göttingen liegt nun ein Energieaudit vor, das Studierende der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement in Göttingen im Rahmen des Moduls „Betriebliches Energiemanagement“ für sie erstellt haben. Die Ergebnisse zeigen, wo unbekannte Energiefresser täglich viel Geld kosten. Außerdem empfehlen die Masterstudierenden wirtschaftlich sinnvolle und nachhaltige Verbesserungsmaßnahmen für das betriebliche Energiemanagement.
Zwei Semester lang begleitete ein Praxissemesterkurs der Sozialen Arbeit an der HAWK in Hildesheim Menschen und Unterstützer*innen des Freibades im Flecken Bodenburg, das ursprünglich von der Schließung bedroht gewesen war. Die untersuchten Themen der Bachelorstudierenden, ihre Interviews und Beobachtungen waren detailreich und breit angelegt: Sie reichten zum Beispiel über die Frage zur Schwimmfähigkeit von Grundschulkindern, das Freibad als Ort der demokratischen Teilhabe oder als Ort autonomer, psychischer Gesundheit für erwerbstätige Menschen.
25 Jahre nach ihrem Studienabschluss in Holzminden kehrten 30 Absolvent*innen an ihre ehemalige Wirkungsstätte zurück. In Empfang nahm sie Dekan Prof. Dr. Matthias Weppler, der die Gruppe, mit Unterstützung des ehemaligen Dekans Prof. Dr. Rainer Vahland, zunächst mit einer Präsentation über die heutige HAWK Hochschule informierte und danach über den Campus führte.
„Von diesem Preis geht ein wichtiges Signal in die Hochschule und aus der Hochschule in die Gesellschaft hinaus“, sagte Präsident Dr. Marc Hudy bei der feierlichen Verleihung des HAWK-Preises für Genderforschung 2023, den die Hochschule das 2. Mal in der Aula vergab. „Dieser Preis ist eine wichtige Motivation, um die Genderforschung und die damit verbundenen Themenkomplexe an der HAWK zum einen zu würdigen und zum anderen voran zu bringen. Wir brauchen diese Erkenntnisgewinne für die Lehre und dementsprechend dann auch für die Praxis“.
Möbel, die interagieren, ein Schuh mit Ablaufdatum, eine Materialstudie mit Kürbissen und ein KI-Design-Konzept: Das Kompetenzfeld Produktdesign der HAWK-Fakultät Gestaltung am Standort Hildesheim freut sich, innovative Designkonzepte ihrer talentierten Studierenden auf der diesjährigen Ambiente in Frankfurt vorzustellen. Die Exponate zeigen kreative Lösungen, die Funktionalität und Ästhetik vereinen, und auch Kunstobjekte, die sich mit Material, Formen und Strukturen auseinandersetzen.
Mit dem Onlinevortrag zu „Genderperspektiven in der Raumentwicklung“ von Dr. Ing Käthe Protze, fand die Vortragsreihe „Gender in Architektur, Gestaltung, Naturwissenschaften und Technik“ ihren Abschluss. Renommierte Wissenschaftler*innen hielten Vorträge und gaben Ideen für Themen und Perspektiven einer genderbezogenen Forschung und Lehre.
Zum April 2024 startet der Masterstudiengang „Gesundheit und Innovation in der Sozialen Arbeit“ am Gesundheitscampus Göttingen, einer Kooperation der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen.