Im Studiengang Medizintechnik am Gesundheitscampus Göttingen, einem Kooperationsprojekt der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, haben die ersten Studierenden erfolgreich ihr Bachelorstudium abgeschlossen. Corinna Kellner und Lieljan El Attar haben mit den Bachelor of Engineering (BEng) als erste Absolventinnen ihre Bachelorurkunden für diesen Studiengang erhalten.
Seit 2015 unterstützt die HAWK Studieninteressierte und Studierende mit Fluchthintergrund mit speziellen Angeboten. Aus dem ersten Beratungsangebot HAWK open ist seitdem eine Vielzahl von Projekten entstanden. Geflüchtete und andere internationale Studierende können an der HAWK von der Studienvorbereitung bis zum Übergang in den Beruf Hilfe in Anspruch nehmen. Dieses Gesamtkonzept wurde nun vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen der Fachkonferenz „Fünf Jahre Hochschulprogramme für Geflüchtete“ mit dem Hochschul-Integrationspreis ausgezeichnet.
Kurzfristige Schmerzen direkt nach Operationen sind ganz normal, aber bei Menschen mit Risikofaktoren können diese ganz schnell chronisch werden. Das neue Innovationsfondsprojekt der Deutschen Schmerzgesellschaft „POET-Pain“ setzt genau hier an: Eine bessere Schmerz-Versorgung soll bereits im Krankenhaus mit individuell zugeschnittenen, multiprofessionellen Therapieplänen ansetzen und nach Entlassung weitergeführt werden. Dazu greift sie auch auf die Fachexpertise der HAWK im Bereich Physiotherapie zurück.
An was genau forscht eigentlich die HAWK? Ausgehend von dieser Frage ist eine umfangreiche Datenbank entstanden, um eine schnelle öffentlich sichtbare Übersicht zu schaffen. „Die HAWK zählt zu einer der wenigen Hochschulen, die schon ein komplettes Forschungsinformationssystem aufgebaut haben“, so Prof. apl. Prof. Dr. Wolfang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer, nicht ohne Stolz.