Vivien Gers von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit untersucht, welche Auswirkung Bewegungsspiele für den Computer (mit passenden Eingabegeräten) – auch Physical Games genannt – auf die Fitness von Kindern haben, die sich zu wenig bewegen.
Für Kinder und Jugendliche spielt sich ein großer Teil des Lebens in der digitalen Welt ab. Fachkräften, die mit jungen Menschen arbeiten, fällt es da oft schwer, mitzuhalten. Auch in der Schulsozialarbeit sei das Thema Digitalisierung noch recht neu, beschreibt Prof. Dr. Maria Busche-Baumann. Sie ist Initiatorin und Organisatorin des Fachtages Schulsozialarbeit an der HAWK. Bei der dritten Ausgabe dieser Veranstaltung drehte sich alles um die Digitalisierung und den Umgang mit digitalen Medien in der Sozialen Arbeit.
Ein Terroranschlag verändert alles. Schon in den Medien schockiert er die Menschen an den Bildschirmen. Wie viel größer ist dann die Folgewirkung auf die Personen, die direkt betroffen sind, vor allem gesundheitlicher Art? Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragte die HAWK und das Institut für Medizinische Soziologie (IMS) der Universität Hamburg, in einer fünfmonatigen Studie herauszufinden, welche Möglichkeiten und Grenzen der gesundheitlichen Selbsthilfe von Terroropfern, zum Beispiel im Rahmen von Selbsthilfegruppen, gegeben sind.
Dr. Volker Zelinski forscht an der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement in Göttingen daran, wie sich der Feinanteil bei Holzpellets besser bestimmen lässt. Seine neue Normmethode sorgt für eine geringeren Feinanteil, wodurch es zu weniger Störungen in Pelletheizungen kommt.
Carla Paul verbrachte bereits als Kind ihre Zeit gerne im Wald. Ihr Berufsfeld sollte eine Mischung sein aus Natur und Arbeit mit Menschen. In Göttingen an der HAWK fand sie dazu den perfekten Studiengang: Forstwirtschaft. Nach dem Bachelor studiert sie jetzt Urbanes Baum- und Waldmanagement im Master an der Fakultät Ressourcenmanagement am Standort Göttingen. Sie ist sich sicher: der einsame Förster von früher gehört der Vergangenheit an. Heute geht es viel um Dialog und Kommunikation - immer zum Wohle des Waldes.
2018 feierte die HAWK-Restaurierung ihr 30-jähriges Bestehen mit einer interdisziplinären Tagung zur Konsolidierung von Kulturgut. Nun hat das Hornemann Institut 16 Aufsätze des Tagungsbandes in seinem Webportal online veröffentlicht.
Wieviel einfacher wäre es, wenn alle mit demselben Wort auch dasselbe meinten. In ihrem speziellen Wissenschaftskosmos sind internationale Expertinnen und Experten der Restaurierung diesem Ziel ein wenig nähergekommen. Gemeint ist das internationale Glossar für Fachbegriffe aus der Wandmalerei und Architekturoberfläche. Prof. Dr. Yulia Griber, Direktorin des ColorLab der Smolensk University in Russland, hat es ins Russische übersetzt. Dr. Angela Weyer, Leiterin des Hornemann Instituts der HAWK, ist die Initiatorin des Übersetzungsprojekts.
Wie können verblockte und stark beschädigte Seiten von Büchern in Archiven und Bibliotheken der Forschung und Wissenschaft wieder zugänglich gemacht werden? Masterabsolventin Dipl.-Rest. Bianca Floss untersuchte für ihre Abschlussarbeit am HAWK Studiengang Konservierung und Restaurierung, Vertiefungsrichtung Schriftgut, Buch und Grafik der Fakultät Bauen und Erhalten die Wirkung von Cyclododekan und entwickelte einen praxistauglichen Arbeitsablauf. Dafür erhielt sie jetzt den Lions-Preis 2019 von Jan Hendrik Marhauer, Präsident des Lions Club Hildesheim, am Hildesheimer Tag der Restaurierung.
Wie Flachschnitte an spätgotischem Kircheninventar effizienter und detailgetreuer dokumentiert werden können, untersuchten Studierende der HAWK auf einer zwölftägigen Exkursion durch Siebenbürgen. Zum 18. Mal reiste eine Forschungsgruppe der Studienrichtung Möbel und Holzobjekte im Studiengang Konservierung und Restaurierung nach Rumänien. Diesmal mit innovativen Laser- und Fototechnologien im Gepäck – und mit der fachlichen Unterstützung von Studierenden der Universität Lucian Blaga im rumänischen Hermannstadt.
Für unsere Gesellschaft ist sie unverzichtbar und trotzdem über die meiste Zeit unsichtbar, die Fürsorgearbeit. Sie ist ein Bereich, der eine hohe Arbeitsbelastung und Verantwortung für die Ausübenden darstellt. Gleichzeitig erhalten die „Care-Berufe“ zu wenig Wertschätzung, was sich etwa in der schlechten Bezahlung der Fachkräfte widerspiegelt. Weltweit übernehmen Frauen 80 Prozent der Care-Arbeit und somit auch hauptsächlich die negativen Konsequenzen. Auf diese Missverhältnisse soll der Equal Care Day aufmerksam machen.