Jugendliche in ländlichen Regionen stehen bei biographischen Entscheidungen oft unter wesentlich größerem Druck als ihre Altersgenossen aus der Stadt. Der Grund hierfür ist vor allem eine Doppelbelastung, da sich Landjugendliche nicht nur die Frage stellen müssen, welcher Job zu ihnen passt, sondern auch, ob sie zur Erfüllung ihres Berufswunsches vielleicht ihre Heimatregion verlassen müssen.
Familien brauchen Sicherheit, mehr partnerschaftliches Miteinander, sie wollen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einen einfacheren Zugang zu den Familienleistungen. Mit den Verbesserungen im Elterngeld sollen die Millionen Familien noch mehr von dieser Leistung profitieren.
Balu, der Bär aus dem Dschungelbuch, ist für jeden Spaß zu haben, hilfsbereit und immer da, wenn man ihn braucht. Einen solchen Freund können viele Kinder gut gebrauchen. Zum Beispiel, wenn die Eltern wenig Zeit haben, sie noch wenig Deutsch sprechen oder es andere Schwierigkeiten im Alltag gibt. Der Verein „Balu und Du“ bringt Kinder mit jungen Erwachsenen zusammen, die bereit sind, ein Jahr eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen. Als „Balu“ begleiten sie ihren „Mogli“ durch den Alltag und unternehmen einmal in der Woche etwas mit ihrem Patenkind.
Viele meinen, Hildesheim wäre nicht bedeutsam genug für den Titel Europäische Kulturhauptstadt? Als sich vor fünf Jahren der Freundeskreis Kulturhauptstadt 2025 über die Idee der Bewerbung formierte, waren weite Teile der Öffentlichkeit voller Sorge, Hildesheim könnte für diesen großen europäischen Titel nicht stark genug sein oder gar zu wenig zu bieten haben. Jetzt hat er mit dem Konzept von zwei Masterstudierenden der Fakultät Gestaltung unter Leitung von Verwaltungsprofessor Mathias Rebmann den Image-Film „Hilde“ produzieren lassen, in dem sogar der Filmstar Diane Krüger auftritt.
Auch das Wintersemester wird für Studierende und Promovierende mit Familienverantwortung aufgrund der besonderen Umstände durch die Corona Pandemie eine Herausforderung darstellen. Gerade in der Abschlussphase des Studiums und der Promotion kann sich dies noch einmal zuspitzen.
Ich war 2016 in Elternzeit meiner Tochter (1) und wollte die Zeit nutzen, um mich weiterzubilden. Die bis dahin üblichen Studiengänge haben mich nicht angesprochen, da ich mich nicht von der Pflegepraxis entfernen wollte. Mein Mann hat mich bestärkt, diesen praxisnahen Studiengang zu wählen.