Wie sieht die Kreativagentur von morgen aus? Eine Antwort erhalten die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung „From Fake to Funk“ der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim eine Woche lang auf dem Campus Weinberg. An sechs interaktiven Ständen präsentieren Masterstudierende des Seminars „Team und Strategie“, wie New Work im Zeitalter der Digitalisierung in Zukunft aussehen kann. Mit diesem thematischen Fokus ist die Ausstellung in Deutschland eine Seltenheit.
Das Projekt EXIK „Existenzgründung und Vernetzung Interkulturell“ hat jetzt zum zwei-ten Mai zu einem Infoabend für Gründungsinteressierte mit Migrationsgeschichte eingeladen. Interessierte Gäste sind der Einladung in die „Treppe 4“ in Kassel gefolgt, um viele Fragen zum Thema Existenzgründung zu klären, aber auch um der Geschichte des Unternehmers Ümit Yakiş auf seinem Weg in die Selbstständigkeit zu lauschen.
Insbesondere Schulen und Hochschulen sollen Studierenden und Lehrenden ein Umfeld bieten, das sie selbst transformieren können. Hier können sie interagieren, kommunizieren und sich mit der Umgebung identifizieren. Dementsprechend haben 18 Studierende im Sinne einer „AtMySphere“ Räume der HAWK-Fakultät Gestaltung unter den Kriterien Raum, Farbe und Licht untersucht und geplant. Dem Zusammenspiel dieser Gestaltungsaspekte widmet sich die Ausstellung der Kompetenzfelder Farbdesign, Lighting Design und Innenarchitektur auf der Domotex 2020.
Im Januar 2019 veranstaltete die HAWK in Hildesheim die interdisziplinäre Denkmalpflegetagung "Klimazone Kirche. Präventive Konservierung der Ausstattung“. Über 200 Fachleute aus ganz Deutschland reisten zu der Veranstaltung an. Jetzt sind die Tagungsbeiträge in einem Tagungsband erschienen. Die Dokumentation erläutert auf über 200 Seiten mit vielen Illustrationen die Wechselbeziehungen zwischen Raumklima und der weitgehend hölzernen Innenausstattung in Kirchen. Die finanzielle Förderung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur machte dies möglich.
Das preisgekrönte PlasmaDerm-Handgerät der HAWK ist ab Anfang 2020 im InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in einer Dauerausstellung bundesweit zu sehen. PlasmaDerm aktiviert und unterstützt die Wundheilung und wirkt keimreduzierend.
Die zugrundeliegende Plasmatechnologie wurde an der HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelt. Auf einem interaktiven Infoterminal im Truck werden Zusatzinformationen zu dem medizinischen Heilgerät sowie die Grundlagen der Plasmatechnologie gut verständlich erläutert.
Die Bachelorstudiengänge „Baumanagement“ und „Green Building – Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Mensch und Umwelt“ laden zu einem Schnuppertag an der HAWK in Holzminden ein. Wer sich vor Ort über Studieninhalte informieren, mit Lehrenden und Studierenden ins Gespräch kommen und praktisch in die Materie eintauchen möchte, ist am Donnerstag, 9. Januar 2020, im Hauptgebäude am Haarmannplatz 3 herzlich willkommen. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr und endet gegen 17:00 Uhr.
Marie Langer suchte nach dem Abitur nach dem passenden Beruf. Bei einem Praktikum in einer Praxis für Ergotherapie stieß sie auf die für sie perfekte Mischung aus Kreativität, Psychologie und Medizin. Der Wunsch Ergotherapeutin zu werden, verstärkte sich als ihre Chefin sie für ihren empathischen Zugang zu Menschen lobte. "Du wirst einmal eine gute Ergotherapeutin, Marie", gab sie ihr mit auf den Weg.
„Blicken Sie von dem Menschen auf der Behandlungsliege auf und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten Ihrer Profession“, rief Prof. Dr. Dave Nicholls per Videokonferenz das Auditorium beim 4. Forschungssymposium Physiotherapie an der HAWK auf. Der Neuseeländer gründete ein internationales Netzwerk, das „Critical Phyisotherapy Network“ und ist ein gefragter Keynote-Sprecher. „Ich wünsche mir nicht eine Physiotherapie, sondern eine Vielzahl“, so Nicholls zum abendlichen Auftakt des Symposiums in Hildesheim.
Dass Anna-Lena Simon einmal etwas Kreatives studiert, hätte sie sich zu ihrer Schulzeit selbst nicht vorstellen können. Schließlich hat sie das Fach Kunst so schnell wie möglich abgewählt. Doch das Thema Werbung faszinierte sie so sehr, dass sie nach ihrem Abschluss eine Ausbildung in einer Werbeagentur macht. „Viele Kolleginnen und Kollegen in meinem Ausbildungsbetrieb haben an der HAWK studiert“, erzählt Simon. „Und sie haben so viel Positives berichtet, dass ich hier zur Mappenberatung gegangen bin.“
Es lag nicht nur am Wetter, dass die Cafete auf dem HAWK-Campus Weinberg regelrecht vor Energie geladen schien: Bei strahlender Sonne besuchten drei Ehemalige ihre frühere Lern- und Wirkungsstätte, um interessierten Studierenden und Lehrenden über ihre heutige Situation zu berichten. Dabei erzählten Andrea Wong, Kilian Schulz-Mons und Andreas Wilhelm Spengler, wie sie wurden, was sie heute sind.