Die Entwicklungen der letzten Jahre hin zu nachhaltigeren und gleichzeitig technisch anspruchsvollen Materialien beeindruckt. Neben Werkstoffen aus Pilzmyzel, Algen oder Biozement forschen viele Kräfte vor allem an kompostierbaren biobasierten Kunststoffen. Einen solchen hat Golden Compound in Zusammenarbeit mit Global Innovations entwickelt. Im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs entwarfen 14 HAWK-Studierende unter der Leitung von Prof. Matthias Ries an der HAWK-Fakultät Gestaltung Produkte, die sich mit diesem neuen, heimkompostierbaren Material verwirklichen lassen.
Eine Delegation der HAWK in Hildesheim, bestehend aus Stefanie Kosik vom Akademischen Auslandsamt, Daniela Zwicker aus der Abteilung Fundraising und Alumniarbeit sowie Prof. Günter Weber vom Kompetenzfeld Innenarchitektur der Fakultät Gestaltung, nahm kürzlich an der 18. Internationalen Woche "Embracing AI for Humanity: Technology and sustainability for education" der Universidade Europeia mit dem Partnerschaftscampus IADE in Lissabon teil.
Die HAWK-Veranstaltung „Professorin werden an der Hochschule für angewandte Wissenschaften“stieß erneut auf großes Interesse. Die HAWK informierte bei einer abendlichen Online-Veranstaltung am 14. März 2024 zum Berufsbild einer Professorin, zu Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für eine Berufung. Über 130 Berufspraktikerinnen, Doktorandinnen, Postdoktorandinnen, Studentinnen und weitere Interessentinnen nahmen teil.
Die experimentelle Erforschung von Anwendungen für innovative Materialien hat einen nachhaltigen Einfluss auf die Welt von morgen. Sie stellt den Ausgangspunkt für Designprozesse dar. Im Kontext einer Circular Economie, also einer Wertstoffkreislaufökonomie, nahm die Green Deal Materials Box der europäischen Union das Material Kohpa auf. Dieses spezielle Recyclat besteht zu 90 Prozent aus Cellulose und zu 10 Prozent aus recycelten Kohlenstofffasern – und ist Hauptdarsteller im Projekt „Electrical Conductive Paper“ der HAWK-Fakultät Gestaltung, welches elektrisch leitfähiges Papier einsetzt.
Die HAWK ist eine von 44 Hochschulen für angewandte Wissenschaften bundesweit, deren Gleichstellungskonzept in der ersten Runde des „Professorinnenprogramms 2030“ positiv bewertet wurde. Das Bund-Länder-Programm fördert Berufungen von Frauen auf unbefristete Professuren und die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Förderung des Projekts CAPTAIN (Auflösung des Akronyms: Local endoscopy-based intervention for pancreatic carcinoma; offizieller deutscher Titel: „Lokale Endoskopie-basierte Intervention beim Pankreaskarzinom“) mit 2 Millionen Euro über einen Zeitraum von rund 3 Jahren genehmigt. Das Ziel des Projekts besteht darin, eine miniaturisierte Endoskopieplattform zu entwickeln, um Bauchspeicheldrüsenkrebs, also eine Krebserkrankung des Pankreas, in Zukunft präziser diagnostizieren und therapieren zu können.
„Kalt darf es sein, aber ich brauche mehr Schnee“, sagt Winterfan Jette Vollmer. Die 22-Jährige studiert im Bachelor Konservierung und Restaurierung in der Vertiefungsrichtung „Gefasste Holzobjekte und Gemälde“ an der Fakultät Bauen und Erhalten. Gerade arbeitet sie in der Werkstatt an einem Fundstück aus den 20er Jahren aus dem Oberharz, eine biblische Szene ist dort zu sehen. Jetzt gönnt sie sich eine Pause in der Cafete, dem studentischen Café auf dem Campus Weinberg in Hildesheim, gegenüber von den Restaurierungswerkstätten.
„Wir haben auf das richtige Pferd gesetzt!“, betont Prof. Dr. Ulrich Harteisen. „Als wir vor 20 Jahren zum Wintersemester 2003/04 den Masterstudiengang Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung an der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement starteten, war das ein mutiger Schritt, denn die Entwicklung des Berufsfeldes Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung stand noch ganz am Anfang.“