Ein goldener, zwei silberne und drei bronzene Nägel, dazu drei Auszeichnungen für Studierende der Fakultät Gestaltung. Das ist die Bilanz der HAWK-Fakultät Gestaltung in Hildesheim beim diesjährigen Kreativwettbewerb des Art Directors Club Deutschland (ADC). Überzeugen konnten beispielsweise eine Buchpublikation zum Thema Neid, eine Kampagne gegen den weltweiten Waffenhandel und eine multilineare Running-App. Außerdem wurde eine Promotionaktion gegen das Smartphone am Steuer und Werbemaßnahmen für Sport, Film, Organspenden und Typisierungen für den Kampf gegen Blutkrebs ausgezeichnet.
Die Masterstudentin Farina Lichtenstein von der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim hat für ihr Buch „Nicht gönnen können“ einen goldenen Nagel beim Wettbewerb des Art Directors Club Deutschland (ADC) gewonnen. In der Branche gilt diese Auszeichnung als Eintrittskarte in jede namhafte Werbeagentur. Doch es geht noch besser – denn darüber hinaus erhält Lichtenstein den Grand Prix des ADC Junior Wettbewerbes in der Kategorie "Semesterarbeiten". Mit dem Grand Prix werden Arbeiten auszeichnet, die bahnbrechend sind und eine kategorieübergreifende Innovation darstellen.
Ein neues Erscheinungsbild für das Theater für Niedersachsen (tfn) – diesem Wunsch trug der neue Intendant Oliver Graf an das Kompetenzfeld Branding Design heran. Mit diesem Schritt begann für 15 Studierende der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim unter der Leitung von Prof. Dominika Hasse ein intensiver Entwicklungsprozess. Von der Recherche, wie sich andere Bühnen präsentieren, über das Erlebnis eines Theaterbesuches vor Ort sowie zahlreichen Entwurfsphasen entstanden zahlreiche Vorschläge. Die Wahl fiel auf das Konzept des Studenten Jean-Michel Tapp.
Auch in diesem Jahr verteilt der Art Directors Club für Deutschland (ADC) seine begehrten Preise – erstmals in Form eines virtuellen Events vom 12. bis 15. Mai. Der ADC Wettbewerb gilt als der größte Kreativwettbewerb im deutschsprachigen Raum. Studios, Redaktionen, Unternehmen, Agenturen und Hochschulen reichen hier ihre Arbeiten ein. Gleiches gilt für den ADC Junior Wettbewerb, in dem Nachwuchskreative – auch Studierende der HAWK-Fakultät Gestaltung – auf sich aufmerksam machen.
Als erstes wissenschaftliches Projekt in Deutschland befasste sich JADE (Jobcoaching zur Arbeitsplatzsicherung Definieren und Evaluieren) an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der HAWK über drei Jahre und fünf Monate mit Jobcoaching als Maßnahme zur Arbeitsplatzsicherung von Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung. Ende Februar 2020, vor den Coronavirus-Kontaktsperren, präsentierte das Forschungsteam die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanzierten Forschungsprojekts auf dem Jobcoaching-Kongress in Münster.
Die Corona-Krise hat viele vor Herausforderungen gestellt. Unsere Studierenden trifft die Situation an vielen Stellen. Täglich erreichen uns Anrufe und E-Mails von Studierenden, die an ihre Grenzen kommen: Der Mini- oder Nebenjob fällt weg. Die Eltern sind in Kurzarbeit oder das Familienunternehmen steht plötzlich kurz vor der Insolvenz. Manche Studierende haben keine Familie und keinen finanziellen Rückhalt. Für viele Studierende bedeutet das, dass sie ihr Studium mit großen finanziellen Sorgen fortsetzen, es pausieren oder mithilfe von Darlehen finanzieren müssen.
Das letzte Schreiben der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) verkündet es offiziell: Die Kommission akkreditiert den Bachelor- und Masterstudiengang "Gestaltung" der HAWK in Hildesheim mit dem Abschlüssen Bachelor of Arts und Master of Arts für die Dauer von sieben Jahren – und zwar ganz ohne Auflagen. Natürlich arbeitet das Dekanat trotzdem weiter an der Verbesserung beider Studiengänge. Dabei nimmt es etwa die Prüfungsordnung, die Forschung und auch die Internationalisierung in den Blick.
Normalerweise stellen sich die verschiedenen Einrichtungen und Angebote der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen den neuen Erstsemesterstudierenden persönlich vor. Beim traditionellen „Markt der Möglichkeiten“ zum Semesterstart informieren sie in geselliger Zusammenkunft und beantworten Fragen von Angesicht zu Angesicht. Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie hat die Hochschule die Veranstaltung jetzt kurzerhand in das Videokonferenzsystem Zoom verlegt.