Die Kemper-Stiftung für Immobilienlehre und -forschung hat zum sechsten Mal die Förderpreise für die besten Bachelor- und Masterarbeiten der Studienbereiche Bauen und Immobilienwirtschaft an der HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden verliehen. Wie bereits im letzten Jahr nutzten die Verantwortlichen hierfür die Bühne des Online-Kongresses „Practice meets Campus“. Dabei verlieh die Stiftung zum ersten Mal vier Preise statt wie zuvor zwei: jeweils für die besten Bachelor- und Masterarbeiten der beiden Studienbereiche.
Wie können Kleinstädte im ländlichen Raum ihr Potenzial entfalten und auch in Zukunft attraktiven Lebensraum bieten? Das haben vier Architekturstudierende der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in ihren Masterarbeiten am Beispiel der nordhessischen Stadt Wanfried untersucht. Das Extrakt ihrer Abschlussarbeiten fassten sie in dem Buch „KLEIN.STATT.GROSS – Wanfried erfindet sich neu“ zusammen. Sie analysierten Stärken und Entwicklungspotenziale der Kleinstadt und entwickelten einen Masterplan zur städtebaulichen Entwicklung.
Dank der Kontakte von Prof. Andreas Schulz und Prof. Dr. Cornelia Moosmann von der HAWK-Fakultät Gestaltung zu den großen Leuchtenherstellern im Sauerland durften dieses Jahr elf Studierende des Bachelorstudiengangs Gestaltung im Kompetenzfeld Lighting Design in die großen Betriebe reinschnuppern. Sie besuchten die Firmen LED Linear, Willy Meyer+Sohn, ERCO, BEGA Gantenbrink-Leuchten, TRILUX und zum Abschluss das Zentrum für internationale Lichtkunst – Ein Exkursionsbericht der Studentin Madeline Hans.
Lukas Papenfuß hat an der HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit seinen Abschluss im Wirtschaftsingenieurwesen gemeistert. In seiner Abschlussarbeit hat er sich mit der Integration einer Kamera in die Serienproduktion auf dem Montageband der Porsche Leipzig GmbH zur Qualitätssicherung innerhalb der Automobilherstellung beschäftigt. Für seine Arbeit erhält er vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Bezirksverein Leipzig den dritten Preis des Förderpreises 2021.
Bei einem guten Dokumentationsfilm verschmelzen die Grenzen von Kreativität, Technik und Redaktion. Dazu kommen noch Erfahrung, ein packendes Thema und ein wenig Glück, zur richtigen Zeit die richtigen Bilder eingefangen zu haben. Um das zu üben, haben fünf Studierende unter der Leitung von Diplom-Designer Christoph Schwendy im Seminar „Motion Design Projekt“ jeweils ihren ersten eigenen Dokumentationsfilm produziert. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit – das Thema lautet: „Vom Suchen und Finden.“