Ab und zu muss das neue Sitzmöbel auch mal begossen, hier und da Unkraut gezupft werden. Denn integriert in die Sitzflächen sind drei Hohlräume für kleinere Gewächse: ein neues, öffentliches Sitzmöbel aus Holz steht nun an der Osterstraße/Ecke Ostertor in der Hildesheimer Innenstadt.
Die Erde befindet sich im sechsten großen Artensterben. Ein Ansatz, der diese Entwicklung verlangsamen kann, besteht in der Schaffung von städtischen Bereichen mit nachhaltigen, lebensfreundlichen und zukunftsfähigen Strategien, um Ökosysteme zu erhalten – oder neue zu schaffen. Die Masterthesis „Symbiotic Spaces“ von HAWK-Absolvent Laurin Kilbert liefert Ideen, wie ein symbiotisches Zusammenleben in der Stadt aussehen kann und wie sich menschliche Bedürfnisse in ein Ökosystem einbetten lassen.
Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende und auch für unsere Hochschule steht eine Pause mit Kontaktvermeidungszeiten vor Weihnachten, über die Bretriebsschließung zwischen den Feiertagen und im Januar an. Zeit, einmal zurück zu blicken: Was konnte trotz der Coronavirus-Pandemie alles stattfinden, was waren unsere Highlights, wovon profitierten unsere Studierenden und worauf schauen wir auch mit Stolz zurück? Eine kleine Chronik zeigt Schlaglichter aus den drei HAWK-Standorten Hildesheim, Holzminden und Göttingen.
Liebe Mitglieder der Hochschule,
ja, ich weiß, es mag abgedroschen sein: „Wo Licht ist, ist auch Schatten“. Ich sage es aber trotzdem, denn es passt einfach sehr zu dem Jahr, auf das wir zurückschauen. Nur möchte ich es heute umdrehen und erst über den Schatten sprechen und dann über das Licht, weil ich als Präsident eben auch für das „ernste Fach“ zuständig bin.
Zu beiden Facetten haben wir Ihnen für die letzte HAWK.INFO in diesem Jahr bewegte und bewegende Bilder vorbereitet.
Zum achten Mal fand an der HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden der Personalmanagement-Kongress „Practice meets Campus“ für Studierende und Unternehmen der Immobilienbranche statt – wie schon im vergangenen Jahr als reines Online-Event. Für die diesjährige Veranstaltung hatte sich Initiatorin Prof. Dr. Susanne Ertle-Straub jedoch Neuerungen im Programm überlegt.
Die Kemper-Stiftung für Immobilienlehre und -forschung hat zum sechsten Mal die Förderpreise für die besten Bachelor- und Masterarbeiten der Studienbereiche Bauen und Immobilienwirtschaft an der HAWK-Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden verliehen. Wie bereits im letzten Jahr nutzten die Verantwortlichen hierfür die Bühne des Online-Kongresses „Practice meets Campus“. Dabei verlieh die Stiftung zum ersten Mal vier Preise statt wie zuvor zwei: jeweils für die besten Bachelor- und Masterarbeiten der beiden Studienbereiche.
Wie können Kleinstädte im ländlichen Raum ihr Potenzial entfalten und auch in Zukunft attraktiven Lebensraum bieten? Das haben vier Architekturstudierende der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in ihren Masterarbeiten am Beispiel der nordhessischen Stadt Wanfried untersucht. Das Extrakt ihrer Abschlussarbeiten fassten sie in dem Buch „KLEIN.STATT.GROSS – Wanfried erfindet sich neu“ zusammen. Sie analysierten Stärken und Entwicklungspotenziale der Kleinstadt und entwickelten einen Masterplan zur städtebaulichen Entwicklung.
Beim diesjährigen Fachtag Kindheitspädagogik an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen standen „Lernwerkstätten als Bildungsorte“ im Mittelpunkt. Etwa 150 Fachkräfte schalteten sich aus ganz Deutschland zu der reinen Online-Veranstaltung dazu. In diesem Rahmen wurde auch die neue Lernwerkstatt der HAWK vorgestellt, die die Hochschule in Kooperation mit der Stadt Hildesheim betreibt.
Dr. Christoph Gerhard, Professor für Physik und Instrumentelle Analytik an der HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit, lehrt im laufenden akademischen Jahr (2021-2022) als Gastprofessor am Polytechnikum Mailand (Politecnico di Milano). Seine Vorlesung „Advanced Topics in Engineering Physics – Plasma Physics and Technology“ richtet sich hierbei an Masterstudierende des dortigen Studiengangs „Engineering Physics“.
Die UNESCO-Welterbekirche St. Michaelis in Hildesheim wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts reich mit Stuckdekoration verziert: Um 1160/70 schufen Künstler*innen zunächst die Figuren der sogenannten Seligpreisungen und Stuckornamente in den Arkadenbögen im südlichen Seitenschiff, am Ende des 12. Jahrhunderts die reich mit figürlichen und floralen Motiven geschmückte Chorschrankenanlage, von der heute noch die Nordseite steht.