Wegen des nunmehr 20jährigen Bestehens des Hornemann Instituts und seinem Auftrag des weltweiten Wissenstransfers im Bereich Restaurierung geht es im 14. Hornemann Kolleg für Restaurierung und Denkmalpflege um "Restaurierung international".
Eingeladen sind Anja Romanowski, die neue Generalsekretärin von E.C.C.O. (European Confederation of Conservator-Restorers' Organisations), sowie Dr. Alison Sawdy-Heritage von ICCROM (International Centre for the Study of the Preservation and Restoration of Cultural Property).
Für die HAWK am Standort Göttingen war die 4. Nacht des Wissens ein riesiger Erfolg. Alle Angebote sind von hunderten Interessierten wahrgenommen worden. Die Fakultäten Naturwissenschaften und Technik sowie Ressourcenmanagement und der Gesundheitscampus Göttingen von HAWK und UMG luden zu Vorträgen ein, zeigten Experimente und hatten Mitmach-Aktionen vorbereitet.
Beim öffentlichen „Hildesheimer Tag der Restaurierung“ stellen die Restaurierungsstudiengänge der HAWK am Freitag, 1. Februar 2019, von 9 bis 16 Uhr aktuelle Abschlussarbeiten und Forschungen vor. Im Anschluss wird der diesjährige Hildesheimer Lions-Preis vergeben und die Absolventinnen und Absolventen bekommen ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Die Veranstaltung findet im Auditorium Haus A auf dem Campus Weinberg, Renatastraße 11, in Hildesheim statt und wird von Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub moderiert.
Am 22. Oktober 2018 wurde das Chorgestühl von 1537 nach achtjährigem Aufenthalt an der HAWK wieder nach Rumänien zurückgeführt und im Chorraum der Margarethenkirche in Mediasch aufgestellt. 2010 hatten die Werkstätten für Restaurierung von Möbeln und Holzobjekten der Fakultät Bauen und Erhalten das aufwändig gestaltete Gestühl aus der aufgegebenen Kirche von Tobsdorf/Dupus übernommen.
Mit einem öffentlichen Vortrag zur Erhaltung der Bilderdecke in der Michaeliskirche feiert das Hornemann Institut der HAWK am 16. Januar 2019 in St. Michaelis in Hildesheim sein 20jähriges Bestehen. Das Ziel im Gründungsjahr 1998: Restaurierungs-Know-how weltweit via Online-Lernkursen verbreiten. Insgesamt hat das Institut mit Kursen, Tagungen und Ausstellungen rund 25.000 Kulturakteure und Kulturakteurinnen, interessierte Laien und Kinder und Jugendliche erreicht, die eine vertiefte Einsicht in die Konservierung/Restaurierung und in die Bedeutung des Erhalts von Kulturerbe gewonnen haben.
In der Buchreihe „Landschaften in Deutschland“ des Leibniz-Instituts für Länderkunde und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig ist jetzt der Band „Das Eichsfeld“ erschienen. Es ist das erste landeskundliche Gesamtporträt der Region in Deutschlands geografischer Mitte. Mitherausgeber und Autor einer Reihe von Buchbeiträgen des Werkes ist Prof. Dr. Ulrich Harteisen von der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement. „Das Eichsfeld“ wird am 18. Dezember in Heilbad Heiligenstadt vorgestellt.
Wie beeinflussen verschiedene Kulturen und Klimazonen den Umgang mit Licht? Wie kann die Profession des Lighting Designs besser und breiter kommuniziert werden? Ist Biolumineszenz bald eine alltagstaugliche Lichtquelle? 18 Studierende des Kompetenzfeldes Lighting Design machten sich auf den Weg nach Barcelona, um an der diesjährigen Konferenz IALD Enlighten Europe und diversen Diskussionen zu aktuellen Themen teilzunehmen.
Studierende mit Familienverantwortung für Kinder sind finanziell häufig sehr belastet. Auch wenn es einzelne sozialrechtliche Leistungen gibt, können sie diese oftmals nur zeitlich beschränkt nutzen. Finanziell müssen sie sich in vielen Fällen darauf einstellen, am Existenzminimum zu leben. So schließen sich beispielsweise ein Teilzeitstudium und BAföG-Bezug aus oder es werden im Fall der Beurlaubung SGB II-Leistungen gewährt, was allerdings mit der Weiterführung des Studiums nicht vereinbar ist.
Gewalt gegen Frauen
Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) veröffentlichte 2014 eine europäische Vergleichsstudie zur Gewaltbetroffenheit von Frauen. 35 Prozent der in Deutschland lebenden Frauen haben demnach seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche oder sexualisierte Gewalt erfahren. Damit liegt in Deutschland eine mittlere bis hohe Betroffenheit vor, der europäische Durchschnitt liegt bei 33 Prozent. Nur rund 11 bis13 Prozent der Fälle kommen zur Anzeige. Noch immer ist Gewalt gegen Frauen ein gesellschaftliches Tabu.